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	<title>Jennifer Hoffmann</title>
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	<description>Kulturmarketing und Weiterbildung im digitalen Zeitalter</description>
	<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 08:34:06 +0000</pubDate>
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		<title>Konsequenzen der Bankenkrise im Kultursektor</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 08:34:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[In meinen Google Alerts ist der Artikel erst heute aufgetaucht, doch halte ich ihn f&#252;r so wichtig, dass ich darauf trotzdem hinweisen m&#246;chte: Die Investmentbanken der Wall Street haben Millionen f&#252;r das Kultursponsoring ausgegeben, nicht nur in New York, sondern auch in Europa. Nach dem Kollaps von Lehman Brothers und dem Verkauf von Merril Lynch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meinen Google Alerts ist der Artikel erst heute aufgetaucht, doch halte ich ihn f&#252;r so wichtig, dass ich darauf trotzdem hinweisen m&#246;chte: Die <a title="Kultursponsoring nach der Bankenkrise" href="http://www.welt.de/kultur/article2468359/Die-Bankenkrise-trifft-auch-Amerikas-Kultur.html#reqRSS" target="_blank">Investmentbanken der Wall Street</a> haben Millionen f&#252;r das Kultursponsoring ausgegeben, nicht nur in New York, sondern auch in Europa. Nach dem Kollaps von Lehman Brothers und dem Verkauf von Merril Lynch ist es v&#246;llig unklar, ob die zugesagten Verpflichtungen eingehalten werden k&#246;nnen. Ein erster Vorgeschmack auf die Konsequenzen dieser Krise, die uns in den n&#228;chsten Monaten noch bevorstehen werden&#8230;</p>
<p>Und noch eine kurze Anmerkung in eigener Sache: Nach dem Umzug vor 3 Wochen bin ich noch immer ohne Internet daheim. Wann uns welcher Anbieter einen Zugang schneller als ein Analogmodem liefern kann, ist noch v&#246;llig unklar. <img src='http://www.jenniferhoffmann.com/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> So ohne Internetz bloggt es sich auch nicht so gut&#8230;</p>
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		<title>Web2.0 f&#252;r kleinere Kulturprojekte</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Sep 2008 07:53:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Bei mir trifft zurzeit folgende Gleichung zu:
Vollzeitjob + freiberuflicher Auftrag f&#252;r umfangreiches Konzept + Umzug in neue Wohung = keine Zeit zum Bloggen  
Deshalb gibt es unter dieser URL derzeit wenig Neues zu lesen. Sorry! Nun hat mich vor ein paar Tagen Karin Janner vom Kulturmarketingblog um ein E-Mail-Interview zum Thema Web2.0 und Kultureinrichtungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei mir trifft zurzeit folgende Gleichung zu:</p>
<p>Vollzeitjob + freiberuflicher Auftrag f&#252;r umfangreiches Konzept + Umzug in neue Wohung = keine Zeit zum Bloggen <img src='http://www.jenniferhoffmann.com/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Deshalb gibt es unter dieser URL derzeit wenig Neues zu lesen. Sorry! Nun hat mich vor ein paar Tagen Karin Janner vom <a title="Kulturmarketing Blog" href="http://kulturmarketingblog.de">Kulturmarketingblog </a>um ein E-Mail-Interview zum Thema Web2.0 und Kultureinrichtungen gebeten. Da es ein Interview f&#252;r einen guten Zweck war (Karin schreibt gerade an ihrer Diplomarbeit zu genau jenem Thema), habe ich die Umzugskisten Umzugskisten sein lassen und mir daf&#252;r gerne die Zeit genommen. Meine ausf&#252;hrlichen Antworten mit Beispielen von meinen Webcuts-Erfahrungen finden sich <a title="Interview auf Kulturmarketing Blog" href="http://kulturmarketingblog.de/expertinnenbefragung-zum-thema-online-marketing-im-kulturbereich-interview-mit-jennifer-hoffmann/58">hier</a>!</p>
<p>Da habe ich mich so richtig in Rage geschrieben und bin jetzt umso &#252;berzeugter, dass gerade Web2.0 kleineren Projekten wirklich viel zu bieten hat! Danke auch noch mal an Karin f&#252;r die M&#246;glichkeit, mich bei ihr so umfassend &#228;u&#223;ern zu d&#252;rfen.</p>
<p>EDIT 09.09.08: Auf dem Kulturmanagement-Blog findet sich dazu eine <a title="Kulturmanagement Blog" href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2008/09/07/wenn-sich-die-grenzen-zwischen-kunstlerinnen-und-publikum-auflosen/" target="_blank">erhellende Diskussion</a>, die einige wichtige Aspekte auf den Punkt bringt. Und das n&#228;chste <a title="Kulturmarketing Blog" href="http://kulturmarketingblog.de/expertinnenbefragung-zum-thema-online-marketing-im-kulturbereich-interview-mit-jorn-borchert/60" target="_blank">Interview mit J&#246;rn Borchert</a>, ebenfalls auf dem Kulturmarketing-Blog, wirft ein Schlaglicht auf die scheinbar noch stark unterentwickelte Nutzung des Internets im Museumsmarketing&#8230;</p>
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		<title>Wie ich lerne: im Netz 1.0, 2.0 und mit Notizbuch</title>
		<link>http://www.jenniferhoffmann.com/2008/07/17/wie-ich-lerne-im-netz-10-20-und-mit-notizbuch/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 16:17:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Jennifer Hoffmann&#39;s Personal Learning Environment
view presentation (tags: ple weiterbildung web2.0 lernen)

Seit April nehme ich an der Fachhochschule f&#252;r Technik und Wirtschaft Berlin an einem Kurs namens Gamebased E-Video teil. Ja, auch ich konnte mir so recht nichts drunter vorstellen. Aber es ging um Weiterbildung, um e-Learning und das Web2.0, Video/Film und nat&#252;rlich Spiele - allesamt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="width:425px;text-align:left" id="__ss_526297"><a style="font:14px Helvetica,Arial,Sans-serif;display:block;margin:12px 0 3px 0;text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/Jennifer_Hoffmann/jennifer-hoffmanns-personal-learning-environment?src=embed" title="Jennifer Hoffmann&#39;s Personal Learning Environment">Jennifer Hoffmann&#39;s Personal Learning Environment</a><object style="margin:0px" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=jenniferhoffmannple-1216888521486229-9"/><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=jenniferhoffmannple-1216888521486229-9" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object>
<div style="font-size:11px;font-family:tahoma,arial;height:26px;padding-top:2px;">view <a href="http://www.slideshare.net/Jennifer_Hoffmann/jennifer-hoffmanns-personal-learning-environment?src=embed" title="View Jennifer Hoffmann&#39;s Personal Learning Environment on SlideShare">presentation</a> (tags: <a style="text-decoration:underline;" href="http://slideshare.net/tag/ple">ple</a> <a style="text-decoration:underline;" href="http://slideshare.net/tag/weiterbildung">weiterbildung</a> <a style="text-decoration:underline;" href="http://slideshare.net/tag/web2-0">web2.0</a> <a style="text-decoration:underline;" href="http://slideshare.net/tag/lernen">lernen</a>)</div>
</div>
<p>Seit April nehme ich an der Fachhochschule f&#252;r Technik und Wirtschaft Berlin an einem Kurs namens <a title="Gamebased E-Video an der FHTW Berlin" href="http://evideo.fhtw-berlin.de/weblog/gbe/" target="_blank">Gamebased E-Video</a> teil. Ja, auch ich konnte mir so recht nichts drunter vorstellen. Aber es ging um Weiterbildung, um e-Learning und das Web2.0, Video/Film und nat&#252;rlich Spiele - allesamt Themen, die mich interessieren und so habe ich mich daf&#252;r eingeschrieben.</p>
<p>Folgenreich ist die Teilnahme schon nach 3 Monaten, da ich meine Arbeitsorganisation komplett umgestellt habe. Ich kann nicht mehr ohne Netvibes sein, da ich jeden morgen (und meist noch mal mittags und kurz vor Verlassen des B&#252;ros) meine Netvibes-Seite nach neuen Infos scanne, Webseiten links liegen lasse, die keinen RSS-Feed anbieten und meine anfangs nur sp&#228;rlich genutzte Delicious-Sammlung jetzt t&#228;glich w&#228;chst, gef&#252;ttert aus den Feeds in Netvibes und &#252;ber Google Alerts.</p>
<p>Einige Kursteilnehmer haben ihr &#8220;Personal Learning Environment&#8221; versucht zu visualisieren. Bei <a title="Edtechposts PLEs" href="http://edtechpost.wikispaces.com/PLE+Diagrams" target="_blank">EdTechPost</a> gibt es eine teils interessante, teils unterhaltsame Sammlung von Visualisierungsversuchen anderer. <a title="Maike Dubskys PLE" href="http://evideom.blogspot.com/2008/06/my-personal-web-20-workflow-in-gbe.html" target="_blank">Maike</a>, <a title="Androme Dalas PLE" href="http://www.facebook.com/album.php?aid=2004516&amp;l=0ddb6&amp;id=1227401688" target="_blank">Andrea </a>und <a title="Anja C. Wagners PLE" href="http://edufuture.de/2008/06/24/mein-aktuelles-personal-l-i-environment/" target="_blank">Anja </a>haben ihre auch schon ver&#246;ffentlicht. Eingangs nun also meine Darstellung welche Hilfsmittel mir beim Lernen wof&#252;r nutzen.</p>
<p>F&#252;r mich war die Reflektion &#252;ber meine t&#228;gliche Arbeits-/Lernorganisation in zweierlei Hinsicht sehr aufschlussreich.<span id="more-87"></span></p>
<h3>So gar nicht Web2.0</h3>
<p>Interessant fand ich die Erkenntnis, dass die eingesetzten Werkzeuge immer altmodischer werden je intensiver die Auseinandersetzung mit bestimmten Inhalten wird. Mein kleines schwarzes Notizbuch ist noch immer der wichtigste Sammeltopf f&#252;r Ideen und Anregungen. Auf delicious werden interessante Netzfunde getaggt. Was im Notizbuch steht wird jedoch weiter bearbeitet. Von den Blogeintr&#228;gen mal abgesehen, sind die greifbaren Ergebnisse eines Lernprozesses meist Konzepte, Pr&#228;sentationen oder &#228;hnliches. Da hat sich seit meinen ersten Praktika in den fr&#252;hen Neunzigern nichts dran ge&#228;ndert. Das jedoch ist wohl dem Wesen meiner Arbeit geschuldet, wo es zumeist um Konzepte oder &#228;hnliches geht, die propriet&#228;r sind und nicht f&#252;r die &#214;ffentlichkeit bestimmt.</p>
<h3>Nachholbedarf</h3>
<p>Au&#223;erdem sind mir sogleich jene Hiflsmittel aufgefallen, die bei mir wenig oder gar nicht zum Einsatz kommen. Eine ganz sch&#246;n lange Liste&#8230;</p>
<ul>
<li>Video. Als t&#228;glich genutzte Ressource kommt das noch gar nicht bei mir vor. Da ich k&#252;nftig sowohl f&#252;r Lern- als auch Marketingzwecke mehr Video berufsm&#228;ssig einsetzen m&#246;chte, geh&#246;rt das ganz nach oben auf die Agenda.</li>
<li>Mobile. Obwohl mit Datentarif und WLAN-f&#228;higem Handy versorgt, benutze ich das Handy zurzeit v.a. zum E-Mail abrufen oder gelegentlichem schnellen Nachschlagen von etwas (Kinoprogramm etc.). Das f&#228;llt nicht so richtig unter Lernen. Liegt vor allem aber auch an dem nicht sehr web-freundlichen Display.</li>
<li>Foren. Privat bin ich in einem Forum recht aktiv, doch beruflich hat sich bisher keins gefunden, dass ich als hilfreich erachte. Zurzeit klappt die gegenseitige Vernetzung &#252;ber Blogs besser, auf denen dann teils recht lebhafte Diskussionen stattfinden.</li>
<li>Podcasts. Heute habe ich mir gerade den ersten Podcast vom Netz auf&#8217;s Handy gezogen, um ihn auf dem Heimweg im Zug zu h&#246;ren. Ein <a title="Open Source" href="http://www.radioopensource.org/george-lakoff-obama-in-a-bind/" target="_blank">Interview </a>mit einem Neurologen zur Frage wie aus neurologischer Sicht der US-Pr&#228;sidentschaftswahlkampf zu beurteilen ist. Eindeutig Lernkost!</li>
<li>Spiele. Zwar nicht unbedingt f&#252;r den t&#228;glichen Einsatz, doch m&#252;sste ich mich damit eigentlich mehr befassen, da es f&#252;r meinen Job ein Randbereich ist, der k&#252;nftig wichtiger werden wird. Doch an dem &#8220;m&#252;sste ich mich eigentlich&#8221; l&#228;sst sich schon das Niveau meiner Motivation ablesen <img src='http://www.jenniferhoffmann.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </li>
<li>Twitter. Manch einer mag denken, Twitter fehle noch auf der Skizze oben. Aber nee, 140 Zeichen sind einfach zu wenig f&#252;r mich. Damit komme ich &#252;berhaupt nicht klar.</li>
</ul>
<p>An der langen Liste l&#228;sst sich bereits ablesen, dass so ein Lernumfeld mittlerweile eine &#228;u&#223;erst dynamische Angelegenheit geworden ist&#8230;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Internet Communities im Kultursektor: eine rare Spezies</title>
		<link>http://www.jenniferhoffmann.com/2008/06/15/internet-communities-im-kultursektor-eine-rare-spezies/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 09:05:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[
Karin Janner hat in ihrem Kulturmarketing-Blog einen interessanten Artikel zur Frage geschrieben, wie Kulturanbieter social communities nutzen k&#246;nnten, um Freundeskreise aufzubauen - und das dies bisher viel zu wenig geschieht. Dazu m&#246;chte ich noch anhand zweier Beispielen einige Erg&#228;nzungen machen, da meiner Meinung nach viele Kulturanbieter (genauso wie auch immer noch viele Firmen) zu kurz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jenniferhoffmann.com/wp-content/uploads/internet_communities.jpg" rel="lightbox[85]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-86" title="internet_communities" src="http://www.jenniferhoffmann.com/wp-content/uploads/internet_communities-500x333.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p><strong>Karin Janner hat in ihrem Kulturmarketing-Blog einen interessanten <a title="Karin Janner zu social communities als tool f&#252;r Kultur-Freundeskreise" href="http://kulturmarketingblog.de/serie-web-20-im-kulturmarketing-social-network-als-freundeskreis-eines-kulturangebotes/23" target="_blank">Artikel </a>zur Frage geschrieben, wie Kulturanbieter social communities nutzen k&#246;nnten, um Freundeskreise aufzubauen - und das dies bisher viel zu wenig geschieht. Dazu m&#246;chte ich noch anhand zweier Beispielen einige Erg&#228;nzungen machen, da meiner Meinung nach viele Kulturanbieter (genauso wie auch immer noch viele Firmen) zu kurz denken, wenn sie das Web 2.0 nur als Marketinginstrument begreifen. Ich glaube, dass sich dar&#252;ber ganz neue M&#246;glichkeiten f&#252;r alle m&#246;glichen Institutionen er&#246;ffnen und m&#246;chte diese hier kurz skizzieren.<br />
</strong>Nur um Missverst&#228;ndnisse zu vermeiden: Dir, liebe Karin, unterstelle ich diese Denke nat&#252;rlich nicht <img src='http://www.jenniferhoffmann.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Beispiel Chester Beatty Library, Dublin</h3>
<p>Die <a title="Chester Beatty Library" href="http://www.cbl.ie" target="_blank">Chester Beatty Library</a> (kurz CBL) hat eine der weltweit sch&#246;nsten und besten Sammlungen alter Schriften - von fr&#252;hen christlichen Papyrus-Texten &#252;ber traumhafte sch&#246;n illuminierte Koran-Handschriften bis hin zu wichtigen buddhistischen Texten. Die CBL hat auch ein gut organisiertes &#8220;Volunteer-Programme&#8221;: freiwillige oder ehrenamtliche Mitarbeiter sind beispielsweise die Tourguides f&#252;r Besuchergruppen (und davon gibt es viele!). Ich war auch mal so ein Volunteer und kenne es daher gut.</p>
<h5>Das Chester Beatty Volunteer Programm</h5>
<p>Was den Volunteers geboten wird:</p>
<ul>
<li>Eine individuelle, ausf&#252;hrliche Ausbildung (sprich mehrere Touren durch die Sammlung, Gespr&#228;che mit den Kuratoren, bergeweise Literatur).</li>
<li>Zweimonatliche Seminare zu bestimmten Spezial-Themen, die die Kuratoren speziell f&#252;r die Ehrenamtlichen machen.</li>
<li>Einf&#252;hrungen zu neuen tempor&#228;ren Ausstellungen, damit auch durch diese gef&#252;hrt werden konnte.</li>
<li>Eine extra Weihnachtsfeier nur f&#252;r die Volunteers</li>
<li>Ein Kaffee-Gutschein f&#252;r den hervorragenden Coffee-Shop, f&#252;r jede Tour die man f&#252;hrt bzw. f&#252;r jeden Nachmittag, den man im Shop Dienst tut.</li>
</ul>
<p>Aufgaben &amp; Zusammensetzung der Ehrenamtlichen</p>
<ul>
<li>Die meisten Volunteers waren wesentlich &#228;lter als ich, z.T. schon in Rente, Hausfrauen oder Halbtags-Arbeitende. Viele waren hervorragend f&#252;r den &#8220;Job&#8221; geeignet, da sie z.B. Theologie, Anthropologie, Sinologie wie in meinem Fall oder Islam-Wissenschaften studiert hatten.</li>
<li>Die CBL gab einen &#8220;Richtwert&#8221; vor, wonach jeder Volunteer mindestens zwei Touren pro Monat f&#252;hren sollte bzw. an zwei halben Tagen Dienst im Shop machte (meist entschied man sich f&#252;r eine der Varianten, ich habe z.B. nie im Shop gestanden, sondern ausschlie&#223;lich als Tourguide gearbeitet).</li>
<li>Neben den &#246;ffentlichen Touren Mittwochs und Samstags gab es viele Spezial-Touren f&#252;r Schulklassen und Studentengruppen, in der Vorweihnachtszeit fanden h&#228;ufig abends Weihnachtsfeiern von Firmen (die allesamt Sponsoren waren) statt, f&#252;r die ebenfalls eine F&#252;hrung durch die Sammlung organisiert wurde. Blog-Berichte &#252;ber Touren in der CBL finden sich <a title="Trip to Chester Beatty Library" href="http://liliblogs.wordpress.com/2008/06/11/school-trip-to-dublin-library-visits-1-chester-beatty-library/" target="_blank">hier </a>und <a title="Trip to Chester Beatty Library" href="http://evangelicaltextualcriticism.blogspot.com/2008/04/trip-to-chester-beatty-library.html" target="_blank">hier</a>.</li>
</ul>
<p>Warum ich all das so ausf&#252;hrlich beschreibe? <span id="more-85"></span>Es liegt auf der Hand. Die Volunteer-Aktivit&#228;ten w&#252;rden sich bestens eignen, um sie &#252;ber z.B. eine geschlossene Facebook- oder MySpace-Gruppe (oder anderen Foren, wie Karin sie vorschl&#228;gt) zu organisieren. F&#252;r die CBL trifft das nat&#252;rlich nur bedingt zu, da aufgrund des relativ hohen Altersdurchschnitts vermutlich nur wenige der Chester Beatty Volunteers auf Facebook zu finden sind. Doch f&#252;r eine Einrichtung mit &#252;berwiegend jugendlichen Freiwilligen w&#252;rde sich das lohnen.</p>
<p>Grunds&#228;tzlich sei hier noch angemerkt, dass diese Form des Volunteerings oder ehrenamtlichen Dienstes leider viel zu wenig verbreitet ist in Deutschland. Es gab keine besseren Ambassadoren f&#252;r das Museum als uns Freiwillige: alle von uns machten den Job aus tiefer &#220;berzeugung und ich habe s&#228;mtliche meiner Dubliner Freunde bearbeitet, doch endlich mal diesen wunderbaren Ort zu besuchen.</p>
<h5>Projektarbeit &#252;ber Internetforen</h5>
<p>Die CBL und das Draíocht Arts Centre in Blanchardstown (Dublin) haben im April diesen Jahres ein Projekt mit 148 Migratenkindern im Grundschulalter durchgef&#252;hrt unter dem Titel &#8220;<a title="Tell your story Projekt der Chester Beatty Library" href="http://www.library.ie/weblog/2008/05/08/tell-your-story/" target="_blank">Tell your story</a>&#8220;. Zum Auftakt gab es einen Besuch in der CBL, gefolgt von &#252;ber 50 Workshops zum Geschichten erz&#228;hlen, zu Lyrik und darstellender Kunst. Nach den sechs Wochen Projektarbeit in den Klassenzimmern gab es an einem Samstag eine feierliche Abschlussveranstaltung, zu der auch alle Eltern und Familien eingeladen wurden. Die Workshopergebnisse wurden ausgestellt (von Tonmasken bis hin zu handbemalten &#8220;journey scrolls&#8221;). Das ganze Projekt wurde von einem Filmteam begleitet, so dass jedes Kind am Ende auch eine DVD erh&#228;lt. F&#252;r &#228;hnliche Projekte mit etwas &#228;lteren Kindern liessen sich doch social communities bestens einbinden, um so die Ergebnisse auch noch weiter im Freundeskreis der Kinder streuen zu k&#246;nnen (statt die DVD rumzureichen schickt man dann nur noch den Link zum Video).</p>
<h3>Schwierigkeiten beim Aufbau von Communities</h3>
<p>Wie von Karin bereits angedeutet und auch anderswo diskutiert, gibt es mittlerweile ziemlich viele tote Communities im Netz. Eine davon geh&#246;rt zu meinem INSIGHT OUT Projekt, f&#252;r das wir eine geschlossene Community basierend auf der Open-Source-Software Simple Machines Forum aufgesetzt haben. Nachdem Launch Anfang diese Jahres haben sich gleich diverse Leute angemeldet, inklusive Jim Rygiel, dreifacher Oskar-Gewinner f&#252;r die visuellen Effekte in Peter Jacksons Herr-der-Ringe-Trilogie. Er war einer der ersten, der sich anmeldete, und ich war stolz wie Bolle darauf.</p>
<p>Doch das hilft nicht viel, wenn aufgrund der d&#252;nnen Personaldecke in vielen Kulturinstitutionen einfach niemand da ist, der sich t&#228;glich um die Web Community k&#252;mmern kann. Bezeichnend fand ich in diesem Zusammenhang den Kommentar von Dirk Heinze, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer des erfolgreichsten Netzwerks im Kulturmanagement Sektor, dem <a title="Kulturmanagement Net" href="http://www.kulturmanagement.net/" target="_blank">Kulturmanagement Network</a>, zu einer <a title="Diskussion zum Kulturaustausch" href="http://kulturmarketingblog.de/zum-austausch-im-kulturbereich/10#comments" target="_blank">lebhaften Diskussion</a> auf Karins Blog (siehe Kommentar Nr. 14).  Der Status Quo hei&#223;t deshalb: Zeit in den Aufbau von Webcommunities zu investieren ist f&#252;r die meisten Kulturinitiativen nur dann m&#246;glich, wenn sich daraus ein direkter finanzieller Vorteil ergibt (sei es durch mehr Besucher, F&#246;rderer oder Medienresonanz), da der hohe personelle Aufwand gegen&#252;ber den Geldgebern gerechtfertigt werden muss. Und die haben leider h&#228;ufig noch nicht mal das Web1.0 verstanden&#8230;</p>
<p>Ich werde jedenfalls in den n&#228;chsten Monaten an dieser Stelle &#252;ber meine Wiederbelebungs-Versuche f&#252;r das INSIGHT OUT Forum berichten. Noch will ich mich nicht geschlagen geben, ein Modus wie man es aktiv und von den Mitgliedern genutzt halten kann, der mit 3 Stunden Zeitaufwand pro Woche zu bew&#228;ltigen ist, muss sich doch finden lassen!</p>
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		<title>Die Blogrolle</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 16:36:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[weiterbildung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jenniferhoffmann.com/?p=80</guid>
		<description><![CDATA[
Endlich steht das neue Layout, die Widgets und Plugins sind aktiviert, der RSS-Feed funktioniert. Das letzte was diesem kleinen Blog noch fehlte war die Blogrolle. Schlie&#223;lich kommt nicht jeder auf diese Rolle und alle hier gelisteten Blogs kann ich nur w&#228;rmsten empfehlen. Da sie allesamt lesenswert sind, m&#246;chte ich sie nachfolgend kurz vorstellen.
Kulturmarketing &#38; -management

Beth [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jenniferhoffmann.com/wp-content/uploads/blogrolle.jpg" rel="lightbox[80]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-83" title="blogrolle" src="http://www.jenniferhoffmann.com/wp-content/uploads/blogrolle-500x333.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p><strong>Endlich steht das neue Layout, die Widgets und Plugins sind aktiviert, der RSS-Feed funktioniert. Das letzte was diesem kleinen Blog noch fehlte war die Blogrolle. Schlie&#223;lich kommt nicht jeder auf diese Rolle und alle hier gelisteten Blogs kann ich nur w&#228;rmsten empfehlen. Da sie allesamt lesenswert sind, m&#246;chte ich sie nachfolgend kurz vorstellen.</strong></p>
<h5>Kulturmarketing &amp; -management</h5>
<ul>
<li><a title="Beth Kanter" href="http://beth.typepad.com/beths_blog/" target="_blank">Beth Kanter</a>: Viele praktische Tipps finden sich bei Beth Kanter, die non-profit Organisationen zum Einsatz von Web2.0 Werkzeugen ber&#228;t (in Englisch).</li>
<li><a title="Kulturmarketing Blog" href="http://kulturmarketingblog.de/" target="_blank">Karin Janner</a>: Auf ihrem Blog zum Kultur entwickeln sich immer wieder spannende Diskussionen.</li>
<li><a title="Kulturblogger" href="http://kulturblog.net/" target="_blank">Kulturblogger</a>: Christian Holst bezeichnet sein Blog sehr treffend als digitales Feuillton. Ein Schwerpunkt liegt auf klassischer Musik.</li>
<li><a title="Kulturmanagement Blog" href="http://kulturmanagement.wordpress.com/" target="_blank">Kulturmanagement Blog</a>: Christian Henner-Fehr betreibt sein Blog schon seit 2006 und es ist dementsprechend sehr umfangreich. Ich nutze es mittlerweile regelm&#228;ssig, um einzelne Themen zum Kulturmanagement zu recherchieren.</li>
<li>Michael Srbas <a title="Moving Cultures" href="http://moving-culture.blogspot.com/" target="_blank">Moving Cultures </a>Blog (in Englisch) bietet eine interessante Perspektive als Kulturmanager und Dirigent in der Slovakei.</li>
<li><a title="Technology in the Arts Blog" href="http://www.technologyinthearts.org/?page_id=326" target="_blank">Technology in the Arts</a>: interessantes Blog des Center for Arts Management and Technology der Carnegie Mellon University, Pittsburgh, USA. Mit Podcasts und Tipps f&#252;r den Einsatz von Web-Tools in Kunst und Kultur</li>
</ul>
<h5>Marketing</h5>
<ul>
<li><a title="Marketing 2.0 Blog - Sebastian Voss" href="http://sebastianvoss.typepad.com/markterfolgsblog/" target="_blank">Marketingberater 2.0</a>: Sebastian Voss hat sich auf Marketing im Web2.0 spezialisiert.</li>
<li>Klaus Eck, der <a title="PR Blogger" href="http://www.pr-blogger.de/" target="_blank">PR-Blogger</a>, wirft einen Insider-Blick auf den Wandel der PR-Arbeit in einer digitalisierten Welt.</li>
<li><a title="Trendwatching" href="http://www.trendwatching.com/" target="_blank">Trendwatching</a>: ein unterhaltsames, monatliches Update &#252;ber die angeblichen n&#228;chsten Trends in Englisch.</li>
</ul>
<h5>Weiterbildung</h5>
<ul>
<li>Anja C. Wagner erlaubt auf ihrem <a title="Edufuture Blog von Anja C. Wagner" href="http://edufuture.de/" target="_blank">Edufuture Blog</a> einen Einblick in die Zukunft der Weiterbildung. Sehr zu empfehlen, da ich bei ihr auch schon eine spannendes Seminar belegt habe.</li>
<li><a title="E-Learning Blog von Tim Schlotfeld" href="http://www.tschlotfeldt.de/blog" target="_blank">E-Learning Blog</a> von Tim Schlotfeld. Der Name sagt&#8217;s eigentlich schon sehr genau&#8230;</li>
<li><a title="E Learn Magazine" href="http://www.elearnmag.org/" target="_blank">E-Learn Magazine</a> (in Englisch) von Steven Downes ist eine hervorragende Ressource im Web zu allem was mit Lernen und dem Internet zu tun hat. Pflichtlekt&#252;re.</li>
</ul>
<h5>Digitaler Film &amp; Video</h5>
<ul>
<li><a title="Digitaler Film von Bertram Gugel" href="http://www.gugelproductions.de/blog/" target="_blank">Digitaler Film</a>: Bertram Gugel bietet einige der besten und interessantesten Analysen rund um das Thema Film und Video im Internet. Auch wenn er k&#252;rzlich auf die &#8220;dark side&#8221; gewechselt ist, mit der Diplomarbeit das Studentendasein beendete und jetzt f&#252;r Springer arbeitet.</li>
<li><a title="Scott Kirsner's Cinema Tech" href="http://cinematech.blogspot.com/" target="_blank">Cinema Tech</a> von Scott Kirsner ist meiner Meinung nach das beste Blog zur Digitalisierung des Kino- und Filmgesch&#228;fts. Nat&#252;rlich in Englisch.</li>
</ul>
<h5>Sch&#246;nes</h5>
<ul>
<li><a title="Experiences of an Englisch Soldier - Briefe von den Fronten des ersten Weltkriegs" href="http://wwar1.blogspot.com/" target="_self">Experiences of an English Soldier</a>: genau 90 Jahre, nachdem ein englischer Gefreiter seine Briefe von den Fronten des ersten Weltkrieges geschrieben hat, werden diese hier wieder ver&#246;ffentlicht. Bisher wissen wir noch nicht, wie sein Schicksal sein wird.</li>
<li><a title="Kunst ist auch Kaktus" href="http://kunstistauchkaktus.wordpress.com/" target="_blank">Kunst ist auch Kaktus</a> ist eine der sch&#246;nsten Blog-Ideen, die mir seit Langem untergekommen ist.</li>
<li><a title="&#214;dipedia Theaterprojekt" href="http://&#246;dipedia.de/%c3%96dipedia" target="_blank">&#214;dipedia</a>: Ein Theaterprojekt, das mittels kollaborativer Arbeit in einem Wiki einen Theatertext f&#252;r einen modernen &#214;dipus entwickeln will.</li>
</ul>
<p>Viel Spa&#223; beim Lesen!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>FMX/08: spielen, lernen, 3D-Kino gucken</title>
		<link>http://www.jenniferhoffmann.com/2008/05/13/fmx08-spielen-lernen-3d-kino-gucken/</link>
		<comments>http://www.jenniferhoffmann.com/2008/05/13/fmx08-spielen-lernen-3d-kino-gucken/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 May 2008 16:32:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Berufliches]]></category>

		<category><![CDATA[Bewegte Bilder]]></category>

		<category><![CDATA[Spiele]]></category>

		<category><![CDATA[weiterbildung]]></category>

		<category><![CDATA[digitales kino]]></category>

		<category><![CDATA[games]]></category>

		<category><![CDATA[lernen]]></category>

		<category><![CDATA[machinima]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzten Donnerstag ging in Stuttgart die FMX/08 zu Ende und nun komme ich, nachdem ausgiebig das sch&#246;ne Wetter genossen wurde, endlich dazu, einen kleinen Bericht zur FMX zu schreiben.
Rund 400 Redner referierten auf dieser Konferenz zu Animation, Effekten, Games und Digitalen Medien. Ich war im Auftrag meines Arbeitgebers dort, um potentielle Referenten f&#252;r unsere eigene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="FMX/08 Logo" href="http://www.jenniferhoffmann.com/wp-content/uploads/fmx08.jpg" rel="lightbox[66]"><img class="alignleft" style="margin: 5px; float: left;" src="http://www.jenniferhoffmann.com/wp-content/uploads/fmx08.jpg" alt="FMX/08 Logo" align="left" /></a><strong>Letzten Donnerstag ging in Stuttgart die <a title="FMX/08" href="http://www.fmx.de">FMX/08</a> zu Ende und nun komme ich, nachdem ausgiebig das sch&#246;ne Wetter genossen wurde, endlich dazu, einen kleinen Bericht zur FMX zu schreiben.</strong></p>
<p>Rund 400 Redner referierten auf dieser Konferenz zu Animation, Effekten, Games und Digitalen Medien. Ich war im Auftrag meines Arbeitgebers dort, um potentielle Referenten f&#252;r unsere eigene Veranstaltung zu akquirieren und habe folglich vor allem die Vortr&#228;ge zum digitalen Kino geh&#246;rt. Die FMX bietet jedoch eine breite Vielfalt an Themen, in deren Zentrum immer die digitale Herstellung oder Bearbeitung von Bildern steht. Basierend auf dem, was ich in Stuttgart geh&#246;rt und gesehen habe, m&#246;chte ich hier versuchen, einige Trends zum digitalen Kino, Serious Games und Machinima zusammen zu fassen.<span id="more-66"></span></p>
<h3>stereo 3D Kino: nicht nur f&#252;r Filme</h3>
<p><a title="stereo 3D cinema" href="http://www.insightout-training.net/cms/fileadmin/template/insight_out/images/Pressebilder/Impressions/3D_2008_1s.jpg" rel="lightbox[66]"><img class="alignleft" style="margin: 5px; float: left;" src="http://www.insightout-training.net/cms/fileadmin/template/insight_out/images/Pressebilder/Impressions/3D_2008_1s.jpg" alt="stereo 3D cinema" align="left" /></a>In Bezug auf das Kino reden zurzeit alle nur &#252;ber das Eine: stereoskopisches 3D-Kino! Genau, das mit der Brille, aber nicht die rot-blauen anaglyphen Brillen der 50’er und 80’er, sondern modernere Varianten. Spannende Vortr&#228;ge gab es dazu von Menschen, die die ganz neue Jobbezeichnung des „Stereographer“ tragen. F&#252;r stereo-3D wird immer mit zwei Kameras gedreht, die mehr oder minder im Abstand der Augen auf ein Rig montiert sind. Die linke Kamera zeichnet die Bilder f&#252;r das linke Auge auf und die rechte f&#252;r’s rechte Auge. In der Post-Produktion bestimmt der Stereographer dann, in welchem Bereich des 3D-Raums welche Objekte zu sehen sein werden. Anders formuliert: Wird der Betrachter das Schwert von Beowolf fast im Auge haben oder wird es hinter die Leinwand reichen? Der Stereographer definiert’s.</p>
<p>Sehr spanned war die Pr&#228;sentation einer Firma namens die <a title="VR Space Theatre" href="http://www.spacetheatres.com">VR Space Theatre</a>. Diese m&#246;chte stereo 3D Kino mit Gaming verbinden. Man stelle sich ein f&#252;r 3D Projektion ausger&#252;stetes Kino vor, wo an jedem Kinosessel auch noch ein kleines Display und ein Joystick zu finden sind. Der Spieler/Zuschauer setzt seine 3D-Brille auf und ein gro&#223;es Rollenspiel im Saal beginnt, animiert und gelenkt von einem Moderator/Domt&#246;r auf der B&#252;hne. Ich bin ein Mittelfeldspieler, stehe quasi „hinter“ der Leinwand und flanke den Ball mittels Joystick zum St&#252;rmer, mein Nachbar links m&#246;chte sich nicht so aktiv einbringen, spielt deshalb das Publikum f&#252;r meine Mannschaft, der Sitznachbar rechts spielt den Schiedsrichter usw. Gaming meets 3D Cinema. Wir d&#252;rfen gespannt sein auf den voraussichtlichen Launch bei der Berlinale 2009. Und nebenbei: dahinter steckt nicht Hollywood, sondern eine deutsche Firma!</p>
<h3>Games: nicht nur zum Spielen</h3>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/3ANbDOKmJ6s&amp;hl=en" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://www.youtube.com/v/3ANbDOKmJ6s&amp;hl=en" wmode="transparent"></embed></object><br />
Die Serious Games waren auch bei der FMX in mehreren Vortr&#228;gen vertreten. Mikkel Lucas Overby von der d&#228;nischen <a title="Serious Games Interactive" href="http://www.seriousgames.dk/">Serious Games Interactive</a> stellte deren erstes Game „Global Conflicts: Palestine“ vor. Interessant an seiner Pr&#228;sentation fand ich den Einblick in Positionierung der Spiele, Vertriebswege und andere Auftr&#228;ge seiner Firma.</p>
<p><strong>Positionierung der Global Conflicts-Reihe im Spielemarkt</strong><br />
Im Vergleich zu den gro&#223;en Spieleanbietern kann man nicht in Sachen Graphics, Technik, Marketing konkurrieren. Statt dessen baut man auf die nordische Erz&#228;hltradition. Ein Spiel zum Nahostkoflikt so gestalten zu wollen, dass alle Positionen „objektiv“ dargestellt werden ist vermutlich unm&#246;glich. Doch ich denke, dass gerade einer kleinen skandinavischen Firma grunds&#228;tzlich eher zugetraut wird, den Konflikt so wenig verzerrt und parteiisch darzustellen wie m&#246;glich.</p>
<p><strong>Spiel-Design f&#252;r edukative Spiele</strong><br />
Die Global Conflicts Reihe ist f&#252;r Einzelspieler konzipiert. Die Spielzeit betr&#228;gt zwischen 8 und 15 Stunden. Da die Spiele im Unterricht eingesetzt werden sollen, sind eine kurze Spielzeit und m&#246;glichst kurze Einleitungen und Ladezeiten wichtig, um den Stundenplan der Sch&#252;ler nicht zu &#252;berfrachten. Der Spieler ist ein Journalist, der verschiedene Aufgaben zu bew&#228;ltigen hat (das Spiel ist leider sehr textlastig). Er schreibt f&#252;r israelische, pal&#228;stinensische und europ&#228;ische Zeitungen und lernt so, die unterschiedlichen Perspektiven und Darstellungsweisen kennen. Das Spiel lehrt somit nicht nur Fakten &#252;ber den Nahostkonflikt, sondern f&#246;rdert so auch die Mediennutzungskompetenz der Spieler. Analysen der Lernergebnisse zeigte jedoch, dass der Lernerfolg ganz wesentlich von dem Rahmen, innerhalb dessen das Spiel gespielt wurde, abhingen. Nur wenn ein Lehrer/Moderator zuvor den Kontext f&#252;r dieses Spiel aufzeigte, wurden die Lernziele erreicht. Als Beispiel sei hier genannt, dass das Spiel aufgrund seiner eher sp&#228;rlichen Grafik „Hardcore-Gamer“ nicht anspricht. Wenn man diese aber davon &#252;berzeugen konnte, dass sie durch ein Spiel spannende Dinge lernen k&#246;nnen (im Vergleich zu „normalem“ Unterrricht in der Schule), dann &#228;u&#223;erten auch sie sich begeistert &#252;ber das Spiel.</p>
<p><strong>Vertriebswege</strong><br />
H&#228;ufig konnten traditionelle Games-Verlage das Spiel nicht erfolgreich vertreiben, da ihr bestehendes Netz an H&#228;ndlern f&#252;r Serious Games nicht die richtigen Vertriebskan&#228;le liefert. So werden Schulen und Bildungstr&#228;ger oftmals nicht von ihnen angesprochen (als r&#252;hmliche Ausnahme nannte Mikkel hier ihre deutschen und schwedischen Verleger). Deshalb haben Serious Games Interactive in einigen L&#228;ndern selbst Kontakte zu Schulen und Bildungsministerien hergestellt, um so ihr Spiel selbst zu vertreiben. Angenehmer Nebeneffekt: F&#252;r den Spielentwickler verbleiben beim klassischen Vertriebsweg &#252;ber einen Verlag nur 8% des Endkundenpreises. Wird der Verlag umgangen, steigt der Anteil auf 40%.</p>
<p><strong>Games in der Wirtschaft</strong><br />
Mikkel erl&#228;uterte, dass Serious Games Interactive jetzt auch f&#252;r Kunden aus der Wirtschaft Spiel-Projekte entwickelt und mit diesen hart verdienten Kronen die Entwicklung eigener neuer Titel finanziert. Eine Firma wollte mithilfe von Spiel-Elementen auf ihrer Website sich als Arbeitgeber attraktiv und fortschrittlich darstellen, andere Firmen nutzen Spiele mittlerweile zur Mitarbeiterschulung. Games sind also nicht mehr nur f&#252;r nerdige Kinder und kindische M&#228;nner, sondern sind mitten in der Gesellschaft angekommen.</p>
<h3>Machinima: auch nicht nur f&#252;r Filme</h3>
<p><a title="Live 4U" href="http://www.jenniferhoffmann.com/wp-content/uploads/live-4u.jpg" rel="lightbox[66]"><img src="http://www.jenniferhoffmann.com/wp-content/uploads/live-4u.jpg" alt="Live 4U" align="left" /></a>Claus-Dieter Schulz von den <a title="Machinima Studios" href="http://www.machinima-studios.com/cms/">Machinima Studios</a> hielt einen <a title="Pr&#228;sentation Machinima" href="http://www.machinima-studios.com/fmx08machinima.pdf">Vortrag </a>zu aktuellen Trends in der Machinima-Szene. Er bietet mit seinen vielen Links einen guten Einstieg ins Thema und die Pr&#228;sentation sei jedem ans Herz gelegt.</p>
<p>Machinima (machine + animation + cinema) wird definiert als „Filmemachen, in Echtzeit in einer virtuellen 3D-Umgebung, bei der oftmals 3D Videospiel-Technologien zum Einsatz kommen. Machinima bringt Filmemachen, Animation und Spielentwicklung zusammen.</p>
<p>Als eines der erfolgreichsten Machinima-Beispiel f&#252;hrt er Live-4U, den ersten Fernsehsender in Second Life an, der bereits seit &#252;ber einem Jahr erfolgreich sendet und sogar schon Veranstaltungen wie Webcuts und eine Langlang-Konzert in Second Life &#252;bertragen hat. Live-4U wurde &#252;brigens ins Leben gerufen, um Studenten verschiedener Medienberufe ein praktisches &#220;bungsfeld f&#252;r journalistische Arbeit zu bieten: sie recherchieren, f&#252;hren Interviews, w&#228;hlen Bilder und Videomaterial aus, schneiden, bearbeiten den Ton etc. Auch wenn Second Life bereits mehrfach totgesagt wurde, so beweisen die diversen Anfragen von anderen Firmen und Investoren, dass Gr&#252;nder Christian Maier (im ersten Leben ein gestandener Fernseh-Journalist) hier ein vielbeachtetes und erfolgreiches Experiment gegr&#252;ndet hat, wie er auf der diesj&#228;hrigen INSIGHT OUT berichtete.</p>
<h3>Fazit: Viel Lernspa&#223; in der neuen digitalen Welt</h3>
<p>Ich bin mittlerweile felsenfest davon &#252;berzeugt, dass die digitalen Technologien uns gerade einen massiven gesellschaftlichen Umbruch bescheren, der mit der Industrialisierung im ausgehenden 19. Jahrhundert vergleichbar ist. Inklusive grundlegender Ver&#228;nderungen der Produktions- und Arbeitsbedingungen, der Entrechtung weiter Bev&#246;lkerungsteile (dieses Mal durch die staatliche und kommerzielle Einschr&#228;nkung ihrer Privatsph&#228;re und informationellen Selbstbestimmung), eines Umbruchs der Medienlandschaft. Letzteres war eben auch auf der FMX zu sehen: 3D Kino zum Spielen, Spiele zum Lernen, Lernen mit Animationstools. Auch wenn ich einige der Begleiterscheinungen der Digitalisierung durchaus kritisch sehe, so bin ich doch optimistisch. In dem Fazit kam gerade viel Spielen und Lernen vor. Das kann doch nicht schlecht sein, oder?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Altmodische Handyfilme beim Mobile Film Festival</title>
		<link>http://www.jenniferhoffmann.com/2008/04/11/altmodische-handyfilme-beim-mobile-film-festival/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 21:24:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bewegte Bilder]]></category>

		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<category><![CDATA[berlin]]></category>

		<category><![CDATA[handyfilm]]></category>

		<category><![CDATA[kurzfilm]]></category>

		<category><![CDATA[mobile]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern wurden beim zweiten deutschen Festival des Handyfilms im Roten Salon in Berlin die Preise verliehen. 170 Filme wurden eingereicht, eine Jury w&#228;hlte die Preistr&#228;ger aus und das Publikum sms-te f&#252;r den Publikumspreis. Immerhin war der Spiegel dabei und die Gewinnerin erhielt 1000€ Preisgeld f&#252;r ihre mysteri&#246;s-melancholische Adaption einer Kurzgeschichte von Anna Schnatz. Erfreulich, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern wurden beim zweiten deutschen <a title="mobile film festival" href="http://de.mobilefilmfestival.com">Festival des Handyfilms</a> im Roten Salon in Berlin die Preise verliehen. 170 Filme wurden eingereicht, eine Jury w&#228;hlte die Preistr&#228;ger aus und das Publikum sms-te f&#252;r den Publikumspreis. Immerhin war der <a title="Spiegel online Artikel" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/mobil/0,1518,546754,00.html">Spiegel </a>dabei und die Gewinnerin erhielt 1000€ Preisgeld f&#252;r ihre mysteri&#246;s-melancholische Adaption einer Kurzgeschichte von <a title="Tippgemeinschaft des Deutschen Literaturinstituts Leipzig" href="http://www.dll-tippgemeinschaft.de/TG08/a_schnatz.html">Anna Schnatz</a>. Erfreulich, dass die Veranstalter Bargeld offerierten und es nicht nur Ruhm und Ehre zu gewinnen gab. Die Preistr&#228;ger, aber auch die 166 anderen Teilnehmer, die leer ausgingen, haben daf&#252;r aber einen hohen Preis bezahlt.</p>
<h3>Fragw&#252;rdige Teilnahmebedingungen</h3>
<p>Folgende Bedingung schmarotzten die Veranstaltern den Machern der Handyfilme ab:</p>
<p>&#8220;Beginnend mit dem Festival ist Mobilevent <strong>f&#252;r die Dauer von zwei Jahren</strong> berechtigt, <strong>ohne Gegenleistungen</strong> auf der Internetseite des Mobile Film Festivals sowie auf den Internetseiten der Medienpartner des Festivals auf nicht-kommerzieller Basis und zum Zweck der Bewerbung der Filme, der Teilnehmer und des Festivals, die zugelassenen Filme zu zeigen. [...]Die Teilnehmer gestatten dies ausdr&#252;cklich und verpflichten sich, ab Beginn des Festivals <strong>f&#252;r die Dauer von zwei Jahren keine anderweitigen Exklusivrechte</strong> f&#252;r die zugelassenen Filme zu vergeben.&#8221; (Hervorhebungen von mir)</p>
<p>Meiner Kenntnis nach w&#252;rde sich in der Filmbranche kein Mensch auf derlei Bedingungen einlassen. <span id="more-65"></span>So weit ich wei&#223;, ist in den Teilnahmebedingungen der Filmfestivals die Anzahl der Vorf&#252;hrungen genau definiert und die Veranstalter verpflichten sich, alle dar&#252;ber hinaus gehenden erst von den Produzenten genehmigen zu lassen. Nun erfordert das Internet da sicherlich andere Richtlinien. Doch werden die Filmemacher hier jeglicher Chancen beraubt, mit ihren Filmen auch nur einen Cent zu verdienen. Wie weit wird mobile TV sich innerhalb der n&#228;chsten zwei Jahren verbreiten? Sicherlich rasant. Doch leider haben die Teilnehmer dieses Festivals nicht die Gelegenheit, aus ihren Filmen Kapital zu schlagen. Und was will mobilevent &#252;berhaupt mit den Rechten an 170 deutschen Filmen, zumal die Website des Unternehmens ausschlie&#223;lich auf Franz&#246;sisch existiert?</p>
<h3>Neue Plattform, alter Stil</h3>
<p>Aus meiner Sicht ist auff&#228;llig und bedauerlich zugleich, dass sowohl die Gewinnerfilme als auch die anderen Einreichungen, die ich mir angeschaut habe, alle noch &#8220;old school&#8221; sind: Kurzfilme in klassischer Fernseh- oder Kinomanier. Kleine, in sich abgeschlossene Geschichten, die man auch auf einem Studentfilmfestival h&#228;tte sehen k&#246;nnen, mit Kamerafahrten, aufwendiger Vertonung und allem Pipapo. Wenige nur haben sich die spezifischen Eigenschaften des Mobiltelefons zu eigen gemacht: man hat es &#252;berall dabei, es ist klein und wendig, ein Begleiter des Alltags, &#252;ber den heute vor allem junge Leute mit ihren Freunden in Kontakt bleiben. Statt dessen gibt es traditionelle Kurzfilmkost auch bei diesem Festival.</p>
<p>Dies ist den Filmemachern nicht vorzuwerfen, vermutlich liegt es an der Auswahl der Jury. Von den 7 Jurymitgliedern kommt nur Thomas Munz, Kurator der <a title="Transmediale.08 Credits" href="http://www.transmediale.de/site/de/transmediale/creditssponsors/">Transmediale</a>, aus dem Bereich der digitalen Medien. Alle anderen sind Schauspieler und Produzenten aus Film und Fernsehen, die scheinbar ihren Sehgewohnheiten aus Film, TV und Kasperletheater gefolgt sind.</p>
<p>Um es anders und sehr zynisch auszudr&#252;cken: An meinem Geburtstag zeigte mir ein Bekannter, der bei der Einsatzbereitschaft der Berliner Polizei arbeitet, einen Film auf seinem Handy: es ruckelte, pixelige Artefakte bei jeder Bewegung, Schreie und unterdr&#252;ckte Rufe, ab und an nur zu verstehen: &#8220;Ey, Alter, Dich kriegen wir.&#8221; &#8220;Los ey, hau schon zu.&#8221; Zu sehen war ein Pulk junger M&#228;nner, die einem einzelnen Typen mit Kapuzenpullover hinterher rannten, ihn traten und pr&#252;gelten. Er versuchte zu fliehen, hielt seine Arme sch&#252;tzend &#252;ber seinen Kopf. Einer der Verfolger filmte all das mit seinem Handy. Irgendwie kam die Polizei an das Handy und damit auch an den Film und diese Dokumentation einer Straftat, n&#228;mlich K&#246;rperverletzung. Mir blieb der Geburtstagskuchen im Halse stecken.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sternstunden des Kultursponsorings</title>
		<link>http://www.jenniferhoffmann.com/2008/04/05/sternstunden-des-kultursponsorings/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 23:40:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Sponsoring]]></category>

		<category><![CDATA[berlin]]></category>

		<category><![CDATA[kulturmarketing]]></category>

		<category><![CDATA[berlinale]]></category>

		<category><![CDATA[kultursponsoring]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn ich partout keinen aktuellen Aufh&#228;nger mehr finden kann, so m&#246;chte ich doch die Ergebnisse meiner Recherchen nicht in den M&#252;lleimer werfen und sie statt dessen hier versp&#228;tet zum Thema Kultursponsoring am Beispiel der Berlinale posten.
Noch mal zur Rekapitulation aus dem Sponsoringleitfaden (s&#228;mtliche Quellenangaben finden sich am Ende des Beitrags) und weil’s so ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn ich partout keinen aktuellen Aufh&#228;nger mehr finden kann, so m&#246;chte ich doch die Ergebnisse meiner Recherchen nicht in den M&#252;lleimer werfen und sie statt dessen hier versp&#228;tet zum Thema Kultursponsoring am Beispiel der Berlinale posten.</p>
<p>Noch mal zur Rekapitulation aus dem Sponsoringleitfaden (s&#228;mtliche Quellenangaben finden sich am Ende des Beitrags) und weil’s so ein feines Zitat f&#252;r diesen Artikel ist:<br />
<strong>„Sponsoren sind es, die den Gesponserten die Erreichung ihrer Ziele erm&#246;glichen. Sie verlangen als Gegenleistung den Image-Transfer. Bildlich ausgedr&#252;ckt: Wer mit aufs Bild will, der muss daf&#252;r bezahlen.“</strong></p>
<h3>Medien, Autos, Haarspray</h3>
<p><a title="Berlinale B&#228;r" href="http://www.jenniferhoffmann.com/wp-content/uploads/berlinalelogo.jpg" rel="lightbox[61]"><img src="http://www.jenniferhoffmann.com/wp-content/uploads/berlinalelogo.jpg" alt="Berlinale B&#228;r" align="left" /></a>Die Berlinale hatte in 2008 drei Hauptsponsoren: das ZDF, Volkswagen und L’Oréal Paris. Das ZDF als Medienpartner, in VW-Fahrzeugen wurden die Promis chauffiert und L’Oréal? Den Plakaten am Potsdamer Platz konnte niemand entgehen: Ein Foto von Penelope Cruz mit – diese Anmerkung sei erlaubt – einem schlimmen, ums Gesicht drapierten Lockenkorb, dazu eine goldene Haarspray-Dose. Alles in einem edlen schwarzen Design, betitelt als „Sternstunden der Sch&#246;nheit“.</p>
<h3>Vorbild Berlinale</h3>
<p>Die Partnerschaft zwischen der Berlinale und L’Oréal hat aus meiner Sicht, allein an den Zahlen gemessen, echten Vorbild-Charakter in Sachen Kultursponsoring:</p>
<p>Die Sponsoringeinnahmen deutscher Kulturinstitutionen belaufen sich derzeit auf 6,7% des Gesamtetats (Studie der Agentur Causales), der zu 51% aus &#246;ffentlichen T&#246;pfen finanziert wird. Meinen Berechnungen zufolge, kommen in 2008 etwa 27% der Berlinale-Einnahmen aus Sponsoring (Details: siehe Quellen am Ende). Damit sind bei der Berlinale die Einnahmen aus Sponsoring vier Mal h&#246;her als sonst im Kulturbereich &#252;blich.<br />
<a title="Estimated Berlinale Budget 2008" href="http://www.jenniferhoffmann.com/wp-content/uploads/berlinale2008-budget.jpg" rel="lightbox[61]"><img src="http://www.jenniferhoffmann.com/wp-content/uploads/berlinale2008-budget.jpg" alt="Estimated Berlinale Budget 2008" align="middle" /></a></p>
<p>Eine andere Studie (Agentur Pleon) zeigt, dass der Sponsor die mit dem Engagement verbundenen Ausgaben zu 74% direkt an den Sponsoren zahlt und 26% f&#252;r die Umsetzung ausgibt. Angesichts des ungew&#246;hnlich umfangreichen Ma&#223;nahmen-Pakets, das L’Oréal um die Berlinale 2008 herum geschn&#252;rt hat, w&#252;rde ich spekulieren, dass sich das Verh&#228;ltnis in diesem Fall eher umgekehrt verh&#228;lt.</p>
<h3>Was hat das Sponsoring-Paket umfasst?</h3>
<p>Was die Sponsoring-Pakete genau enthalten und wie viel sie gekostet haben– das wird nat&#252;rlich nie ver&#246;ffentlicht. Um jedoch ein Gef&#252;hl f&#252;r die Gr&#246;&#223;enordnung zu erhalten, habe ich „r&#252;ckw&#228;rts gerechnet“. Die Berlinale hat einen Gesamtetat von 17 Millionen Euro. Nach ausf&#252;hrlicher Recherche habe ich errechnet, dass die Berlinale 2008 aus Sponsoring 4,6 Millionen Euro eingenommen hat. Ich tippe, dass ich plus/minus 1 Million daneben liege. 3 Hauptsponsoren + 60 andere Sponsoren =&gt; vermutlich hat L’Oréal 1 Million Euro f&#252;r das Privileg gezahlt, Sponsor der 58. Berlinale sein zu d&#252;rfen.<span id="more-61"></span></p>
<p>Dieses Privileg beinhaltet mindestens:<br />
•	Nennung auf diversen Druckmaterialien<br />
•	Abdruck des Logos auf den Festivaltaschen &amp; -ausweisen, Lenyards.<br />
•	Zugang zu Festivalteilnehmern &amp; Besuchern: Auf der Berlinale-Website hei&#223;t es so sch&#246;n: „Der monet&#228;re und kreative Beitrag der privatwirtschaftlichen Partner erm&#246;glicht der Berlinale Jahr f&#252;r Jahr, […] den Aufenthalt der nahezu zwanzigtausend internationalen G&#228;ste w&#228;hrend des Festivals so angenehm wie m&#246;glich zu gestalten.“<br />
-&gt; F&#252;r L’Oréal hie&#223; das konkret, dass Goodie-Bags bei der Er&#246;ffnung und den Preisverleihungen verteilt wurden.<br />
-&gt; Hostessen verteilten au&#223;erdem in ausgew&#228;hlten Vorstellungen einzelne Produkte an das Publikum.<br />
-&gt; Die 20.000 verteilten Berlinale-Taschen enthielten wohl auch L’Oréal-Produkte (ich fand sie h&#228;&#223;lich und hab meine gar nicht erst angenommen).<br />
-&gt; Visagisten schminkten die Promis im VIP-Club und beim ZDF Schminkservice mit L’Oréal-Produkten. Dazu gibt es bei der <a title="Blog der Schminktante" href="http://schminktante.blogspot.com/2008/02/berlinale-2008-ein-blick-hinter-die.html">Schminktante</a> einen unterhaltsamen Beitrag, wie Jeanne Moreau keinen Abdeckstift wollte, Moritz Bleibtreu aber doch.<br />
•	Anzeigen (Au&#223;enwerbung, Berlinale-Kataloge etc.) sind hier &#252;brigens nicht enthalten. Diese wurden extra bezahlt.</p>
<h3>Welche flankierenden Ma&#223;nahmen hat der Sponsor durchgef&#252;hrt?</h3>
<p><a title="L'Oréal Schminkkubus" href="http://www.jenniferhoffmann.com/wp-content/uploads/berlinale2008_03.jpg" rel="lightbox[61]"><img src="http://www.jenniferhoffmann.com/wp-content/uploads/berlinale2008_03.jpg" alt="L'Oréal Schminkkubus" align="middle" /></a>Es wurde eine spezielle Kampagne entwickelt: „Sternstunden der Sch&#246;nheit“. Neben den tiefen Taschen der Media-Planer fiel vor allem der Schminkkubus auf dem Potsdamer Platz auf. Eigens gebaut anl&#228;sslich des Jubil&#228;ums des Berlinale-Sponsorings. Hier konnten sich Frauen wie sie und ich in einem der „Berlinale-Looks“ schminken lassen.</p>
<p>Noch nie habe ich eine Kampagne gesehen, die mit einem derma&#223;en &#252;ppigen Etat so um das Sponsoring-Engagement entwickelt wurde. Es gab:<br />
•	Eine d&#252;rftige <a title="Sternstunden der Sch&#246;nheit" href="https://www.loreal-sternstunden.de/">Website</a>.<br />
•	Gewinnspiele (um einen Diamanten und in Kooperationen mit anderen Berlinale-Sponsoren, z.B. Vanity Fair und TV Movie, f&#252;r einen Berlinale-Besuch).<br />
•	Anzeigen-Kampagnen in Print, TV und Au&#223;enwerbung von Januar bis M&#228;rz.<br />
•	Extra Presseveranstaltungen, z.B. f&#252;r Redakteurinnen von Frauenzeitschriften, die sich ebenfalls in den „Berlinale-Looks“ schminken lassen konnten.<br />
•	Verst&#228;rkt wurde die Kampagne noch dadurch, dass das „L’Oréal-Gesicht“ Penelope Cruz <a title="Penelope Cruz im Welt-Interview" href="http://www.welt.de/kultur/article1660533/Schoenheit_hat_mir_nicht_immer_geholfen.html">pers&#246;nlich anwesend</a> war und sie Darstellerin in einem Wettbewerbs-Film war ()</p>
<p>Nur eine Frage konnte ich mir nicht beantworten: Warum Haarspray, warum Elnett als das Produkt, das auf allen Anzeigen zu sehen war? Das einzige, was mir eingefallen ist: Wenn die Auswahl Wimperntusche, Cremetiegel, Lipgloss und Haarspray umfasst, dann ist die hohe, goldene Dose vielleicht noch das am „glamour&#246;sesten“ aussehende Objekt. Erinnert irgendwie an den Oscar (oder die Siegess&#228;ule wie Berlinale-Direktor Dieter Kosslick scherzte).</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>1.	<strong>„Wer mit aufs Bild will, …“ – der Imagetransfer:</strong> ein A-Klasse Filmfestival und eine internationale Kosmetikmarke – ein perfektes Paar. Vor allem der Schminkkubus symbolisiert aus meiner Sicht wie die Kampagne geschickt jeder Frau das Gef&#252;hl vermittelte, so glamour&#246;s und sch&#246;n sein zu k&#246;nnen wie Penelope Cruz.<br />
2.	<strong>Langfristige</strong> Partnerschaft. Bei der 58. Berlinale feierte man den 10. Geburtstag dieser Sponsoring-Partnerschaft. Die Kommunikationsziele des Sponsors &#228;ndern sich, genauso wie die Ziele des Kulturprojekts. Da muss jedes Jahr wieder neu ausgehandelt werden, wer was wie erreichen m&#246;chte und wie man das gemeinsam erreichen kann. Bei der 55. Berlinale hatte L’Oréal beispielsweise die VIP-Lounge gesponsert, daf&#252;r war in diesem Jahr Vanity Fair zust&#228;ndig. L’Oréal hat dort dieses Mal „nur“ geschminkt.<br />
3.	Das Wichtigste zum Schluss: Angesichts des millionenschweren Engagements von L’Oréal, den Ressourcen, die das Unternehmen in die Entwicklung einer Kampagne rund um das Berlinale-Sponsoring gesteckt hat, aber auch aus den Statements der <a title="Sponsoring Berlinale" href="http://www.berlinale.de/de/das_festival/business_to_business/sponsoring/index.html">Berlinale-Organisatoren </a>selbst l&#228;sst sich klar ablesen, dass Sponsoring von beiden Seiten als <strong>echte Partnerschaft</strong> verstanden wird. So soll das Schlusswort nochmals Dieter Kosslick geh&#246;ren, der sich mit folgenden Worten bei der Er&#246;ffnungs-Gala bei den &#252;ber 60 Sponsoren bedankte: „Sie k&#246;nnen sich in den n&#228;chsten Tagen hier bei der Berlinale als Mitgastgeber f&#252;hlen, denn mit Ihnen zusammen haben wir das hier aus dem Boden gestampft.“</p>
<h3>Quellen</h3>
<p>•	Bortoluzzi Dubach, Elisa; Frey, Hansrudolf: Sponsoring – der Leitfaden f&#252;r die Praxis. Bern, Stuttgart, Wien: Verlag Paul Haupt, 2002. ISBN: 3-258-06496-2. S. 19.<br />
•	Causales: <a title="Studie Agentur Causales" href="http://www.kulturmarken.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=361&amp;Itemid=31">Studie</a> zum Kultursponsoringmarkt Deutschland 2007 von der Agentur Causales.<br />
•	Sch&#228;tzung Berlinale Budget 2008: <a title="Estimate Berlinale 2008 Budget" href="http://www.jenniferhoffmann.com/wp-content/uploads/berlinalebudget.pdf">Hier</a> im Detail.<br />
•	Pleon: <a title="Studie Agentur Pleon" href="http://www.pleon.de/Studien.1166.0.html#c4451">Studie</a> Sponsoringtrends 2006 von der Agentur Pleon.</p>
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		<title>Sch&#246;ne Franzosen in einer Stadt mit Zukunft</title>
		<link>http://www.jenniferhoffmann.com/2008/03/06/schoene-franzosen-in-einer-stadt-mit-zukunft/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 07:58:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[berlin]]></category>

		<category><![CDATA[kulturmarketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum ersten Mal verlieh der Marketing Club Berlin den M - Berlin Marketing Award (bereits Ende Februar). Da freut sich das Bloggerin Herz zun&#228;chst, denn eine Kampagne aus dem Bereich Kulturmarketing wurde mit dem Sonderpreis &#8220;M - f&#252;r die Region Berlin-Brandenburg&#8221; ausgezeichnet: die Kampagne zur Ausstellung franz&#246;sischer Meisterwerke des 19. Jahrhunderts, die das Metropolitan Museum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum ersten Mal verlieh der <a title="Marketing Club Berlin" href="http://www.marketingclubberlin.de/" target="_blank">Marketing Club Berlin </a>den M - Berlin Marketing Award (bereits Ende Februar). Da freut sich das Bloggerin Herz zun&#228;chst, denn eine Kampagne aus dem Bereich Kulturmarketing wurde mit dem Sonderpreis &#8220;M - f&#252;r die Region Berlin-Brandenburg&#8221; ausgezeichnet: die Kampagne zur Ausstellung franz&#246;sischer Meisterwerke des 19. Jahrhunderts, die das Metropolitan Museum of Art im Sommer 2007 nach Berlin schickte, w&#228;hrend daheim in New York das Museum saniert wurde.</p>
<p><a title="Die sch&#246;nsten Franzosen..." href="http://www.jenniferhoffmann.com/wp-content/uploads/dieschoenstenfranz.jpg" rel="lightbox[56]"><img src="http://www.jenniferhoffmann.com/wp-content/uploads/dieschoenstenfranz.jpg" alt="Die sch&#246;nsten Franzosen..." align="left" /></a>Die von Metadesign umgesetzte Kampagne unter dem sch&#246;nen Namen<strong>&#8220;Die sch&#246;nsten Franzosen kommen aus New York&#8221;</strong> war in jenem k&#252;hlen Sommer in Berlin nicht zu &#252;bersehen gewesen. &#220;berall prangten die Plakate, der eing&#228;ngige Titel, der so einen frischen Kontrast zu sonst &#252;blichen Ausstellungstiteln bildete, dazu der blau-rot-wei&#223; gestreifte Rand eines <a title="Ausstellungs-Website" href="http://www.metinberlin.org/de/home/" target="_blank">Luftpostbriefs</a>, der alle Kommunikation umrahmte. 400.000 Besucher waren erwartet worden, 680.000 kamen. Da freuten sich die Veranstalter sicherlich. Das Ziel war erreicht worden, die Kampagne war im Ged&#228;chtnis haften geblieben (fast immer ein gutes Zeichen!), mein Vater hat sie sich angesehen und den kann man ganz sicher nicht zur &#252;blichen Bildungsb&#252;rger-Klientel f&#252;r Kunstausstellungen rechnen. Da ist der Preis (und die drei anderen, die Metadesign zuvor schon damit gewonnen hatte) sicher verdient!</p>
<h3>Und doch bleibt ein saurer Nachgeschmack</h3>
<p><span id="more-56"></span> 20 Bewerber hatten sich f&#252;r den Marketing-Preis beworben - angesichts der 14-fachen Ausfertigung, in der die ausf&#252;hrlichen Unterlagen angefordert wurden, scheint mir die relativ geringe Anzahl der Bewerber nachvollziehbar. Wie der <a title="Tagesspiegel-Artikel" href="http://www.marketingclubberlin.de/pdf-mcb/presse/080223_tagesspiegel_maward.pdf" target="_blank">Tagesspiegel </a>zu Recht kritisch anmerkte, halten die Veranstalter es nicht f&#252;r problematisch &#8220;dass beide Gewinner wie auch die drittplatzierte BSR, auch zu den Sponsoren des Preises geh&#246;ren&#8221;. Metadesign, der Gewinner des Sonderpreises f&#252;r das beste Standort-Marketing war Mitglied der Jury. Beim Recherchieren konnte ich keine Begr&#252;ndung der Jury finden, warum nun wer welche Preise wirklich verdient hatte. Nur ein paar lapidare Interview-Statements in der Tagespresse gibt es dazu. Da riecht doch was faul, oder?</p>
<p>Wenn wir uns dieser Tage also <strong>&#252;ber den Standort freuen</strong> wollen, so suchen wir besser nach einem anderen Freudenquell. Doch es findet sich noch einer: Das <a title="fdi Magazine" href="http://www.fdimagazine.com/news/fullstory.php/aid/2313/European_Cities___Regions_of_the_Future_2008_09.html" target="_blank">fdi magazine</a> (eine Fachpublikation der Financial Times Gruppe zum Thema Auslandsinvestitionen oder auch Foreign Direct Investments, kurz FDI) f&#252;hrt j&#228;hrlich eine Studie durch, welche Europ&#228;ischen St&#228;dte und Regionen f&#252;r ausl&#228;ndische Investoren am interessantesten sind. Und siehe da: Berlin landete im St&#228;dteranking auf Platz 3, direkt hinter London und Paris. Es lohnt sich, sich diese Rankings mal <a title="fdi Magazine study" href="http://fdimagazine.com/cp/10/FDI_052-055_0208-2.pdf" target="_blank">im Detail</a> zu Gem&#252;te zu f&#252;hren.</p>
<p>Leipzig war gleich in mehreren Kategorien gut platziert. Die f&#246;derale Bundesrepublik hatte sehr zu meinem Erstaunen keine einzige Region und auch kein Bundesland im Ranking der Top Regionen. Daf&#252;r fand sich aber im Ranking der St&#228;dte, die f&#252;r FDI am attraktivsten sind, nach Leipzig und Berlin - Flensburg. Flensburg? Die Begr&#252;ndung daf&#252;r w&#252;rde mich wirklich interessieren! Einige Erwartungen wurden erf&#252;llt, die einen zugleich traurig machen: Die Top 10 der kosten-effektivsten St&#228;dte waren allesamt aus Osteuropa (offensichtlich wird dort noch immer f&#252;r wenig Geld gearbeitet), gleichzeitig waren osteurop&#228;ische St&#228;dte bis auf Tallin und Bratislava nur selten in einer der anderen Kategorienvertreten. Aus meiner Sicht der sch&#246;nste Teil des Rankings: Platz 4 f&#252;r Berlin f&#252;r &#8220;Best Human Resources&#8221;. Dank des geballten Talents in der Hauptstadt wird es also hoffentlich auch in Zukunft die eine oder andere gute Kulturmarketing-Kampagne geben - egal, wer die Preise daf&#252;r ausw&#228;hlt.</p>
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		<title>Das Vorwort</title>
		<link>http://www.jenniferhoffmann.com/2008/02/12/das-vorwort/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Feb 2008 21:01:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Berufliches]]></category>

		<category><![CDATA[kulturmarketing]]></category>

		<category><![CDATA[insight out]]></category>

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		<description><![CDATA[K&#252;nftig m&#246;chte ich hier aus meinen beruflichen Erfahrungen in Sachen Kulturmarketing berichten. Praktische Tips, Analysen und Reflektionen zur eigenen Arbeit, nat&#252;rlich auch Berichte von anderen Veranstaltungen, Gedanken zur Vermarktung von Kultur in der Hauptstadt - das alles soll hier ein bis zwei Mal pro Monat erscheinen.

Meine Erfahrungen aus sechs Jahren Marketing f&#252;r Privatkunden- und Gesch&#228;ftskundenprodukte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>K&#252;nftig m&#246;chte ich hier aus meinen beruflichen Erfahrungen in Sachen Kulturmarketing berichten. Praktische Tips, Analysen und Reflektionen zur eigenen Arbeit, nat&#252;rlich auch Berichte von anderen Veranstaltungen, Gedanken zur Vermarktung von Kultur in der Hauptstadt - das alles soll hier ein bis zwei Mal pro Monat erscheinen.<br />
</strong></p>
<p>Meine Erfahrungen aus sechs Jahren Marketing f&#252;r Privatkunden- und Gesch&#228;ftskundenprodukte der Telekommunikationsbranche werden indirekt einflie&#223;en. Vor allem aber wird mir die t&#228;gliche berufliche Praxis als Projektmanagerin an der Hochschule f&#252;r Film und Fernsehen &#8220;Konrad Wolf&#8221; in Babelsberg (kurz HFF Potsdam) als Grundlage f&#252;r die Betrachtungen dienen. Derzeit bin ich vor allem f&#252;r die Planung, Finanzierung, Vermarktung, Organisation und Durchf&#252;hrung der Veranstaltung INSIGHT OUT / HFF Academy - Digital Production in Film &amp; TV verantwortlich. Deshalb m&#246;chte ich diese hier kurz vorstellen. Dies macht sich am besten anhand eines Artikels, den ich f&#252;r das monatlich erscheinende Magazin &#8220;Forum&#8221; der Industrie- und Handelskammer Potsdam geschrieben habe.</p>
<p><a title="Banner INSIGHT OUT animiertes GIF" href="http://www.jenniferhoffmann.com/wp-content/uploads/banner_io08.gif" rel="lightbox[53]"><img src="http://www.jenniferhoffmann.com/wp-content/uploads/banner_io08.gif" alt="Banner INSIGHT OUT animiertes GIF" /></a></p>
<p><span id="more-53"></span><strong>Pixel Passion in Potsdam</strong></p>
<p><em>Zum vierten Mal widmet sich die Hochschule f&#252;r Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ mit der INSIGHT OUT / HFF Academy den komplexen Prozessen digitaler Produktion f&#252;r Kino und Fernsehen.</em></p>
<p>Als letzter Bereich der Filmproduktion wird nun auch die Akquisition, die Aufnahme der Bilder, digitalisiert. Zelluloid hat ausgedient, moderne digitale Kameras zeichnen auf B&#228;nder, Speicherkarten oder Festplatten-Rekorder auf. Der seit Jahrzehnten standardisierte Arbeitsprozess am Filmset wird dadurch grundlegend ver&#228;ndert. &#220;ber die technischen und &#228;sthetischen M&#246;glichkeiten und Herausforderungen dieser neuen datenbasierten Workflows informiert der Workshop INSIGHT OUT / HFF Academy umfassend. Vom 10. bis 15. M&#228;rz lernen an der HFF in Babelsberg 70 gestandene Filmemacher aus Berlin, Brandenburg, Europa, Nordafrika und Asien inwiefern sich die digitale Herstellung von der traditionellen analogen Filmproduktion unterscheidet.</p>
<p>Wie kann man schon in der Preproduktionsphase Geld und Zeit durch den Einsatz von Previsualisierung sparen? Was ist bei der Wahl einer digitalen Kamera zu beachten? Welche neuen &#228;sthetischen M&#246;glichkeiten bieten digitale Animation und Visual Effects, um nie zuvor gesehene, nicht mehr der Realit&#228;t entsprechende Bilder digital zu kreieren?</p>
<p><strong>Renommierte Experten aus Europa und Hollywood</strong></p>
<p>Antworten auf diese Fragen werden die hochkar&#228;tigen Referenten dieses Weiterbildungs-Symposiums anhand ihrer aktuellen Filmprojekte geben:</p>
<ul>
<li>Manfred B&#252;ttner, VFX-Spezialist aus Berlin und beteiligt an „Lola rennt“ und „Oliver Twist“</li>
<li>Nik Powell, engli-scher Produzent von Filmen wie „The Crying Game“ und „Der Duft von Lavendel“</li>
<li>Joe Lewis, Motion-Control-Experte, der an „Herr der Ringe“ und „King Kong“ mitwirkte</li>
<li>u.v.m.</li>
</ul>
<p><strong>HD Expo: digitale Filmtechnik zum Anfassen</strong></p>
<p>Dank starker Partner aus der Region wie dem Medienboard Berlin-Brandenburg, media.net Berlin-Brandenburg als Verband der Medienbranche, Camelot Broadcast Services, cine plus und vieler anderer Unternehmen, hat INSIGHT OUT seinen G&#228;sten in diesem Jahr ein besonderes digitales Schmankerl zu bieten: die „HD Expo“.</p>
<p>Daf&#252;r werden s&#228;mtliche Stationen der digitalen Produktionskette an der HFF aufgebaut: sieben Kameras, mehrere Schnittsysteme, eine stereoskopische 3D Projektion und vieles mehr: Equipment im Wert von &#252;ber 1 Million Euro wird zum Ausprobieren bereit stehen.</p>
<p>Unter den Kameras wird eine Red One sein, die in der Branche f&#252;r viel Wirbel sorgt und im Januar zum ersten Mal in Deutschland bei einem Dreh zum Einsatz kam – in den H&#228;nden von HFF-Absolvent und INSIGHT OUT-Referent Stefan Grandinetti. Nicht nur deshalb sieht Prof. Martin Steyer, Vizepr&#228;sident der HFF und Programmdirektor von INSIGHT OUT, der Veranstaltung mit gro&#223;er Spannung entgegen: „Wir sind stolz darauf, zum ersten Mal in der Region mit der HD Expo einen kompletten digitalen Workflow &#246;ffentlich zu pr&#228;sentieren und praktisch erfahrbar zu machen. Wir laden deshalb alle Filmschaffenden und anderen Interessierten aus Berlin und Brandenburg herzlich zu dieser digitalen Premiere an die HFF ein.“</p>
<p>Mehr Infos auf der <a title="INSIGHT OUT" href="http://www.insightout-training.net" target="_blank">INSIGHT OUT Website </a></p>
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