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	<title>Kultur // Film // Marketing im Internetz &#187; berlin</title>
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	<description>Kulturmarketing und Film im digitalen Zeitalter // Ein Blog von Jennifer Hoffmann</description>
	<lastBuildDate>Sat, 12 Jun 2010 17:45:27 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Premiere des ersten Real-3D-Films einer deutschen Filmhochschule am 11. Mai in Berlin</title>
		<link>http://www.jenniferhoffmann.com/2010/05/06/premiere-des-ersten-real-3d-films-einer-deutschen-filmhochschule-am-11-mai-in-berlin/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 19:52:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 11. Mai 2010 um 17 Uhr feiert die 23-min&#252;tige Tragikom&#246;die TOPPER GIBT NICHT AUF! in der Astor Filmlounge Berlin in Anwesenheit der Hauptdarsteller Claude-Oliver Rudolph, Maximilian Vollmar und Anna-Maria Sturm ihre Premiere.

Studierende der Hochschule f&#252;r Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ Potsdam haben mit „Topper gibt nicht auf“ den ersten Real-3D-Film einer deutschen Filmhochschule produziert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 11. Mai 2010 um 17 Uhr feiert die 23-min&#252;tige Tragikom&#246;die TOPPER GIBT NICHT AUF! in der Astor Filmlounge Berlin in Anwesenheit der Hauptdarsteller Claude-Oliver Rudolph, Maximilian Vollmar und Anna-Maria Sturm ihre Premiere.</p>
<p><img class="size-full wp-image-391  alignleft" title="Filmplakat TOPPER GIBT NICHT AUF!" src="http://www.jenniferhoffmann.com/wp-content/uploads/filmplakat-topper-gibt-nicht-auf.jpg" alt="Filmplakat TOPPER GIBT NICHT AUF!" width="510" height="721" /></p>
<p>Studierende der Hochschule f&#252;r Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ Potsdam haben mit „Topper gibt nicht auf“ den ersten Real-3D-Film einer deutschen Filmhochschule produziert. Regie f&#252;hrte Félix Koch, das Drehbuch schrieb Florian Hawemann, die Produktionsleitung hatte Paul Andexel, f&#252;r die Bildgestaltung mit dem stereoskopischen Kamerapaar zeichnete Benjamin Raeder verantwortlich, den 3D-Schnitt &#252;bernahm Phillip Schindler und S&#246;nke Kirchhof war der Supervisor f&#252;r die aufwendige 3D-Postproduktion. Neben den genannten HFF-Studierenden waren viele weitere Teil des insgesamt 70 Personen umfassenden Stabs. Dar&#252;ber hinaus konnten prominente Schauspielerinnen und Schauspieler gewonnen werden wie Claude-Oliver Rudolph („Das Boot“, „James Bond 007: Die Welt ist nicht genug“), Maximilian Vollmar („Die Welle“, „Nancy and Frank – A Manhattan Love Story“) und Anna-Maria Sturm („Beste Zeit“, „Beste Gegend“). Sowohl die Schauspieler als auch das gesamte Team werden bei der Premiere anwesend sein.</p>
<p>TOPPER GIBT NICHT AUF! erz&#228;hlt die Geschichte von Axel, der Regie studiert und die m&#228;nnliche Hauptrolle seines aktuellen Films mit seinem Idol Til Topper besetzt. Beim Dreh entpuppt sich Topper als arroganter Exzentriker und droht, alles hinzuschmei&#223;en. Doch dann kommt Marleen. Sie spielt die weibliche Hauptrolle, weckt seinen Ehrgeiz und – sie ist Axels Freundin.</p>
<p>Regisseur Félix Koch erl&#228;utert die Herangehensweise zum Einsatz der 3D-Technik: „<em>Eigentlich erz&#228;hlen wir eine g&#228;nzlich untypische 3D-Geschichte: In &#8220;Topper&#8221; gibt es keine spitzen Gegenst&#228;nde, die aus der Leinwand ragen, keine Verfolgungsjagden durch interstellare Asteroidenfelder, keinen Ritt auf dem R&#252;cken eines Flugdrachen durch das Bl&#228;tterwerk eines fernen Dschungelplaneten. Wir erz&#228;hlen eine verzwickte Dreiecksgeschichte zwischen einem in die Jahre gekommenen Actionstar, einem &#252;berambitionierten Filmstudenten und seiner Freundin. Uns war es wichtig, die 3D-Technik nicht als effekthascherisches Bonbon einzusetzen, sondern als unterst&#252;tzendes Gestaltungselement der Dramaturgie f&#252;r unsere Geschichte zu nutzen. F&#252;r mich pers&#246;nlich war die Arbeit an &#8220;Topper&#8221; in jeder Hinsicht eine Bereicherung: Wir sind als Filmstudenten nun auf dem neusten Stand von Forschung und Technik und konnten dank des Drehs eine Menge &#252;ber die Arbeit an einem 3D-Set und den Umgang mit der dritten Dimension in der Postproduktion lernen.</em>“</p>
<p>Topper gibt nicht auf! wurde im Rahmen des 3D-Forschungsprojektes <a title="PRIME 3D" href="http://www.prime3d.de" target="_blank">PRIME </a>realisiert. PRIME ist die Abk&#252;rzung f&#252;r Produktions- und Projektionstechniken Immersiver Medien und wird vom Bundesministerium f&#252;r Wirtschaft und Technologie gef&#246;rdert. Acht f&#252;hrende deutsche Unternehmen und Forschungsinstitute schlossen sich zu einem Konsortium zusammen, um f&#252;r die Einf&#252;hrung des dreidimensionalen Medienkonsums in Kino, TV und Spielen zukunftsweisende Technik und tragf&#228;hige Gesch&#228;ftsmodelle zu entwickeln.</p>
<p>Wer bei der Premiere am 11. Mai dabei sein m&#246;chte, dem sei die Teilnahme an einem der Gewinnspiele bei unseren Partnern f&#252;r Premierentickets empfohlen:</p>
<ul>
<li>bis 08.05. bei der <a title="Digitale Leinwand Geburtstagsgewinnspiel" href="http://www.digitaleleinwand.de/2010/04/29/digitaleleinwand-feiert-1-geburtstag-und-ihr-bekommt-die-3d-geschenke-3d-kino-flatrate-filmpremieren-tickets-kinogutscheine-toy-story-3d-poster-signierte-3d-dvd/" target="_blank">Digitalen Geburtstags-Leinwand</a></li>
<li>bis 09.05. auf der <a title="Topper Website Gewinnspiel" href="http://www.topper3.de/blog/allgemein/die-grose-premieren-gewinnaktion/" target="_blank">Topper-Website</a></li>
<li>auch bis 09.05. bei <a title="Moviac Gewinnspiel f&#252;r Topper-Premiere" href="http://www.moviac.de/vorstellungen/143/" target="_blank">Moviac</a></li>
</ul>
<p>Weitere Infos zum Film gibt es unter:</p>
<ul>
<li><a title="Topper Website" href="http://www.topper3.de/">www.topper3.de</a>: Die prall gef&#252;llte Topper-Website</li>
<li><a title="Topper auf Facebook" href="http://www.facebook.com/3DTopper">www.facebook.com/3DTopper</a>: Werdet unser Freund und Fan!</li>
<li><a title="der Till Topper Twitter" href="http://www.twitter.com/tiltopper">www.twitter.com/tiltopper</a>: Sehr unterhaltsames und sehr zu empfehlendes Gezwitscher aus dem Leben eines Actionstars!</li>
<li><a title="Topper-Making of Material of Youtube" href="http://www.youtube.com/3DTopper">www.youtube.com/3DTopper</a>: Haufenweise kurze Features &amp; Interviews mit den Machern, die einen Blick hinter die Kulissen des Filmemachens in der dritten Dimension gew&#228;hren!</li>
<li><a title="Topper bei Moviac" href="http://www.moviac.de/filme/Topper+gibt+nicht+auf/">www.moviac.de/filme/Topper+gibt+nicht+auf/</a> F&#252;r eine Topper-Vorstellung auf Moviac stimmen!</li>
</ul>
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		<title>Gesch&#228;ftsmodelle im Web2.0: Beispiel Vertrieb von Kurzfilmen</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 19:49:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Organisatoren der stART-Konferenz, die Kunst und Kultur mit den sozialen Medien zusammenbringen m&#246;chten, rufen im Vorfeld der diesj&#228;hrigen Konferenz gemeinsam mit dem Kulturmanagement Network zu einer Blogparade zum Thema &#8220;Gesch&#228;ftsmodelle im Web 2.0&#8221; auf. Erst mal ein herzliches Dankesch&#246;n f&#252;r die gute Idee!

In diesem Post m&#246;chte ich daf&#252;r anhand eines eigenen Projekts der Frage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Organisatoren der <a title="stART-Konferenz" href="http://www.startconference.org" target="_blank">stART-Konferenz</a>, die Kunst und Kultur mit den sozialen Medien zusammenbringen m&#246;chten, rufen im Vorfeld der diesj&#228;hrigen Konferenz gemeinsam mit dem <a title="Kulturmanagement Network" href="http://www.kulturmanagement.net/" target="_blank">Kulturmanagement Network</a> zu einer Blogparade zum Thema &#8220;<a title="Blogparade der START-Konferenz" href="http://www.startconference.org/2010/04/05/blogparade-sonderheft-kulturmanagement-network-startconference-geschaftsmodelle-im-web-20/" target="_blank">Gesch&#228;ftsmodelle im Web 2.0</a>&#8221; auf. Erst mal ein herzliches Dankesch&#246;n f&#252;r die gute Idee!</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.startconference.org/wp-content/uploads/2010/04/blogparade-geschaftsmodelle-startconference-1.jpg" alt="blogparade geschaftsmodelle startconference 1 Geschäftsmodelle im Web2.0: Beispiel Vertrieb von Kurzfilmen" width="550" height="224" title="Geschäftsmodelle im Web2.0: Beispiel Vertrieb von Kurzfilmen" /></p>
<p>In diesem Post m&#246;chte ich daf&#252;r anhand eines eigenen Projekts der Frage nachgehen, wie das Web2.0 von Kurzfilm-Produzenten genutzt werden kann, um f&#252;r ihren Film eine Distribution in Kinos zu erhalten &#8211; ein Ziel, das gesch&#228;tzte 95% der Produktionen nie erreichen. Warum Kurzfilm-Distribution als Thema? Weil eine Kinodistribution f&#252;r Kurzfilme noch viel schwieriger zu organisieren ist als f&#252;r &#8220;normale&#8221;, abendf&#252;llende Filme. Vor allem aber, weil wir mit unserem Projekt in dieser Hinsicht neue Wege mit Hilfe des Web2.0 gegangen sind, die vielleicht auch f&#252;r Projekte in anderen Kultursparten anregend sein k&#246;nnten.</p>
<h3>Vertrieb von Kurzfilmen aus Produzenten-Sicht:  altes Modell ohne &#8220;Gesch&#228;ft&#8221;&#8230;</h3>
<p><a title="3DTopper_HDK_01_18 von 3DTopper bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/3dtopper/4368733952/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2691/4368733952_44ef9c23bd.jpg" alt="3DTopper_HDK_01_18" width="500" height="377" title="Geschäftsmodelle im Web2.0: Beispiel Vertrieb von Kurzfilmen" /></a><br />
Kurz zum Hintergrund: Neben diversen Produktionsfirmen sind es in Deutschland vor allem die Filmausbildungsst&#228;tten, an denen Kurzfilme produziert werden. Die meisten davon als &#220;bungen, Experiemente, Versuche. Oftmals entstehen dabei kompakte Werke von hoher k&#252;nstlerischer Qualit&#228;t. Die w&#228;hrend ihrer Studienzeit entstandenen (Kurz-)Filme sind die &#8220;Visitenkarte&#8221; der jungen Filmemacher, mit der sie sich sp&#228;ter auf einem hart umk&#228;mpften Markt bewerben m&#252;ssen &#8211; sei es, um eine Position als Kameramann-/frau, Regisseur, Produzent etc. zu ergattern oder um Filmf&#246;rdergelder f&#252;r ihre n&#228;chsten, gr&#246;&#223;eren Projekte einzuwerben.</p>
<p>Nun gibt es in Deutschland f&#252;nf staatliche Filmhochschulen plus diverse teils private und anderweitig finanzierte Akademien. An all diesen Institutionen werden jedes Jahr unz&#228;hlige Kurzfilme hergestellt, an der gr&#246;&#223;ten der f&#252;nf staatlichen Hochschulen, der <a title="HFF &quot;Konrad Wolf&quot;" href="http://www.hff-potsdam.de/" target="_blank">Hochschule f&#252;r Film und Fernsehen &#8220;Konrad Wolf&#8221;</a> in Babelsberg, beispielsweise sind dies &#252;ber 200 Produktionen jedes Jahr. Da konkurrieren also j&#228;hrlich mehrere hundert Kurzfilme darum, eine weitere Verbreitung zu finden. Mit &#8220;weitere Verbreitung&#8221; ist vor allem das Kino, eventuell noch Fernsehen gemeint. Die Filmbranche ist traditionell und noch immer dem Netz gegen&#252;ber sehr skeptisch und beharrt auf den althergebrachten Verwertungsmustern, die kostenloses Abspielen im Internet zumeist kategorisch ablehnen. H&#228;ufig sehen die Produktionsvertr&#228;ge der Hochschulen vor, dass die Studierenden ihren Film nicht online zur Verf&#252;gung stellen d&#252;rfen.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund erkl&#228;rt sich dann auch das &#8220;alte&#8221; oder klassische Vertriebsmodell f&#252;r Kurzfilme ganz fix: Die besten Kurzfilme eines Jahres werden an den Hochschulen ausgew&#228;hlt und deutschland- oder teils Europa-weit bei Filmfestivals eingereicht. Wird einer der Filme in der Kurzfilmsektion eines Festivals angenommen, ist das bereits ein immenser Erfolg (hier ein <a title="&quot;Our wonderful nature&quot; bei den Oscars" href="http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,628142,00.html" target="_blank">Beispiel eines HFF-Animationsfilms</a>). Gewinnt er gar einen Preis, kommt das einem Sechser im Lotto gleich, auch wenn einen das &#8211; zumindest hierzulande &#8211; <a title="1 Jahr danach: Kurzfilm-Oscar-Gewinner Freydank" href="http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,681670,00.html" target="_blank">nicht unbedingt reich oder ber&#252;hmt </a>machen muss. Wichtig f&#252;r die jungen Filmemacher ist, dass sie die Festivalbeteiligungen in ihrer Filmographie vermerken k&#246;nnen. Geld verdient damit niemand, in der Regel werden nicht einmal die Produktionskosten durch die Preisgelder gedeckt.</p>
<p>In einem Zeitalter, da Vorfilme gar nicht mehr und Kurzfilme au&#223;erhalb von Festivals kaum gezeigt werden, ist das alte Gesch&#228;ftsmodell also gar kein Gesch&#228;ftsmodell, sondern ein Gl&#252;cksspiel mit ein wenig PR und Reputation als Hauptgewinn. Wie k&#246;nnen da soziale Medien und das Web2.0 neue Ans&#228;tze bieten? Wie kann man also mit Hilfe der neuen Medien einen Erfolg (= Vorf&#252;hrung des Kurzfilms in Kinos au&#223;erhalb von spezialisierten Festivals) in einem &#252;ber hunderj&#228;hrigen Medium erreichen?</p>
<h3>Einblick: der erste Real-3D-Film einer deutschen Filmhochschule</h3>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 520px"><img title="Das offizielle Topper gibt nicht auf! Filmplakat" src="http://www.digitaleleinwand.de/wp-content/uploads/2010/04/Filmplakat-Topper-gibt-nicht-auf.jpg" alt="Das offizielle Topper gibt nicht auf! Filmplakat" width="510" height="721" /><p class="wp-caption-text">Das offizielle Topper gibt nicht auf! Filmplakat</p></div>
<p>Wie schon <a title="Topper Ank&#252;ndigung" href="http://www.jenniferhoffmann.com/2010/02/17/der-erste-real-3d-film-einer-deutschen-filmhochschule/" target="_self">eins</a>, <a title="Topper-Artikel in der MAZ" href="http://www.jenniferhoffmann.com/2010/03/06/mehr-3d-effekte-als-avatar/" target="_self">zwei</a>, <a title="Topper Screening &amp; Premierentickets" href="http://www.jenniferhoffmann.com/2010/04/17/hff-3d-film-vorab-praesentation-2304-premierentickets-zu-gewinnen/" target="_self">drei </a>Mal berichtet, hat die HFF Babelsberg ihren ersten 3D-Film gedreht, f&#252;r den die Verfasserin dieses Artikels als Producerin verantwortlich zeichnet.  <a title="Topper Website" href="http://www.topper3.de" target="_blank">TOPPER GIBT NICHT AUF!</a> erz&#228;hlt die Geschichte von Axel, der Regie studiert und die m&#228;nnliche Hauptrolle seines aktuellen Films mit seinem Idol Til Topper besetzt. Beim Dreh entpuppt sich Topper als arroganter Exzentriker und droht, alles hinzuschmei&#223;en. Doch dann kommt Marleen. Sie spielt die weibliche Hauptrolle, weckt seinen Ehrgeiz und – sie ist Axels Freundin.</p>
<p>Selten wurde ein 25-Min&#252;ter mit einem derartigen Personalaufwand (etwa 100 Personen insgesamt in Stab und Besetzung) und so komplexer Technik an der HFF gedreht. Selten ist auch die Einbettung einer Kurzfilmproduktion in den gr&#246;&#223;eren Rahmen eines vom Bundeswirtschaftsministerium gef&#246;rderten <a title="PRIME 3D" href="http://www.prime3d.de" target="_blank">Forschungsprojekts</a> (www.prime3d.de). Selten gut war auch das Timing f&#252;r das Projekt: Drehbeginn war im November 2009, genau einen Monat vor der Europa-Premiere von AVATAR und so konnte unsere kleine 3D-Produktion auf der ganz gro&#223;en Cameron-3D-Welle mitreiten. Eine echte Ausnahme ist das Genre dieses Films: Bisher gab es in 3D nur Action, Thriller, Horror, Family-Entertainment, Sci-Fi etc. zu sehen, aber keine Tragikom&#246;die &#8211; und schon gar nicht eine &#252;ber einen alternden 80&#8242;er Jahre Actionstar gespielt von Claude-Oliver Rudolph. Au&#223;erdem gab es auch noch einen &#8220;Wir sind die ersten!&#8221;-Erfolg zu verbuchen. Bisher gab es von deutschen Filmhochschulen &#8220;nur&#8221; Animationsfilme in 3D, die mit wesentlich geringerem technischen Aufwand zu realisieren sind als sogenannte Realfilme mit echten Schauspielern, Sets etc., oder aber nur ganz kurze Real-3D-Film-Versuche. Da war Topper die erste gro&#223;e Produktion deutschlandweit! Bemerkenswert ist auch die hochkar&#228;tige Besetzung mit Bond-B&#246;sewicht Claude-Oliver Rudolph, Polizeiruf 110-Kommissarn Anna-Maria Sturm und Maximilian Vollmar, der schon an J&#252;rgen Vogels Seite in DIE WELLE gespielt hat. Und dann war da noch ein talentiertes und au&#223;ergew&#246;hnlich motiviertes studentisches Produktionsteam, das erkannte, dass es hier ein echtes Ausnahmeprodukt von Kurzfilm sein Eigen nennen durfte, mit dem es zwar ganz sicher nicht reich, aber in aller Bescheidenheit ein klitzekleinwenig ber&#252;hmt werden k&#246;nnte!</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a title="3DTopper_HDK_01_09 von 3DTopper bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/3dtopper/4367983689/"><img title="Testaufnahmen mit dem 3D-Kamerarigg" src="http://farm5.static.flickr.com/4032/4367983689_40bb444e11.jpg" alt="3DTopper_HDK_01_09" width="500" height="377" /></a><p class="wp-caption-text">Testaufnahmen mit dem 3D-Kamerarigg mit Kameramann Benjamin Raeder (links) und Stereographer Michael Laakmann (Mitte)</p></div>
<h3>Marketing und Vertrieb mit Hilfe des Web2.0 f&#252;r einen 3D-Kurzfilm</h3>
<p>Mit einem Marketingbudget, das gerade so den Druck von einigen Flyern und Postern und das Mieten eines Kinos f&#252;r die Premiere in Berlin erlaubte, war von Anfang an klar, dass vor allem das Netz f&#252;r die Vermarktung genutzt werden sollte. Ziel war und ist es, eine m&#246;glichst gro&#223;e Fangemeinde f&#252;r diesen Film aufzubauen, um potentiellen Verleihern zu demonstrieren, dass es Leute gibt, die diese 3D-Tragikom&#246;die sehen m&#246;chten und daf&#252;r eine Kinokarte oder DVD/Bluray kaufen w&#252;rden. Die Alleinstellungsmerkmale lagen auf der Hand: Claude-Oliver Rudolph als Hauptdarsteller und eine rein deutsche, low-budget 3D-Produktion, die mit zwei &#8220;Firsts&#8221; (die erste 3D-Tragikom&#246;die und der erste Real-3D-Film einer deutschen Filmhochschule) aufzuwarten hatte.</p>
<h3>Kooperation mit Moviac</h3>
<p>Zentraler Dreh- und Angelpunkt der Kampagne ist die Kooperation mit der online Plattform <a title="moviac" href="http://www.moviac.de/" target="_blank">moviac &#8211; Deine Wunschfilme im Kino</a>! Seit 2009 ist Moviac bereits online und versteht sich als Angebot f&#252;r alle, die ihr lokales Kinoprogramm aktiv mitgestalten wollen. Dabei steht Moviac f&#252;r movie maniac &#8211; filmverr&#252;ckt. Filmfans k&#246;nnen sich mit Gleichgesinnten vernetzen und so ihren Wunschfilm in ein Kino in der N&#228;he bringen. Aus mehr als 2000 Filmen &#8211; Klassiker, Arthouse- und Independent-Produktionen oder eben 3D &#8211; kann die moviac-Gemeinde bereits w&#228;hlen, und mehr als 150 Partnerkinos wurden in Deutschland f&#252;r das Projekt gewonnen. Letztes Jahr wurde das Portal sogar mit dem Innovationspreis der Bundesregierung im Bereich Film geehrt. Der interaktive Dialog in der Kinobranche hat begonnen, der in einem <a title="Zeit online: Die Zukunft des Kinos?" href="http://www.zeit.de/kultur/film/2010-04/klick-und-film" target="_blank">Artikel bei Zeit online</a> vor wenigen Tagen beleuchtet wurde.</p>
<p><a title="F&#252;r Topper gibt nicht auf bei Moviac stimmen!" href="http://www.moviac.de/filme/Topper+gibt+nicht+auf/" target="_blank">Auch f&#252;r Topper kann nun auf Moviac per Mausklick gestimmt werden.</a> Stand Ende April: knapp 40 Stimmen [Nachtrag: Stand im Mai zur Filmpremiere: etwa 120 Stimmen]. Angesichts dessen, dass bisher etwa 3900 Filmw&#252;nsche bei Moviac insgesamt eingegangen sind, wir also etwa 1% der Gesamtstimmen auf der Plattform haben, finde ich das durchaus akzeptabel.<br />
<a title="Das Publikum war begeistert von 3DTopper bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/3dtopper/4560556646/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4047/4560556646_85407498a5.jpg" alt="Das Publikum war begeistert" width="500" height="333" title="Geschäftsmodelle im Web2.0: Beispiel Vertrieb von Kurzfilmen" /></a></p>
<h3>Seitenblick</h3>
<p>Au&#223;erhalb Deutschlands gibt es bereits einige Beispiele f&#252;r Filme, die mit einer &#228;hnlichen Strategie erfolgreich vertrieben wurden. Am bekanntesten ist der Klimafilm <a title="Age of Stupid Website" href="http://www.ageofstupid.net/" target="_blank">AGE OF STUPID</a>, f&#252;r den extra die Plattform <a title="Indiescreenings" href="http://www.indiescreenings.net/" target="_blank">Indie Screenings</a> gegr&#252;ndet und programmiert wurde. Nach eigenen Angaben haben die beiden Filmemacherinnen mit den Vorf&#252;hrungen allein 110.000 GBP umgesetzt. Indie Screenings kann vor allem f&#252;r die Organisation von Vorf&#252;hrungen au&#223;erhalb von Kinos, also z.B. in Schulen, Kirchen, daheim oder sonst wo, genutzt werden. Im Katalog sind einige ausgew&#228;hlte Dokumentarfilme verzeichnet. Aufgrund eines Relaunches im Juni liegt die Seite allerdings gerade etwas brach. Ein weiteres Beispiel sind die finnischen Macher von <a title="Ironsky" href="http://www.ironsky.net/site/" target="_blank">IRONSKY,</a> &#252;ber deren <a title="IRON SKY Social Media Kampagne" href="http://www.jenniferhoffmann.com/2010/02/26/fallstudie-filmmarketing-in-sozialen-netzwerken-teil-1-die-kommunikationskanaele-von-iron-sky/" target="_blank">Web2.0 Marketing-Kampagne</a> ich bereits berichtet habe. Sie haben auf &#228;hnliche Weise 7.500 Stimmen f&#252;r k&#252;nftige Vorf&#252;hrungen ihres noch in der Produktion befindlichen Films gesammelt.</p>
<p>Eine Kooperation mit Moviac zu vereinbaren ist schon eine feine Sache, doch hilft einem das gar nicht, wenn niemand f&#252;r den eigenen Film dort stimmt. Deshalb musste auch f&#252;r Topper eine kreative Marketing-Kampagne her. Angesichts des bereits erw&#228;hnten geringen Marketingbudgets und der Konzentration auf online Medien wollten wir aber noch einen Schritt &#252;ber die &#252;blichen Facebook-Fanpages, Produktionstweets etc. hinaus gehen. Statt dessen entschieden wir uns daf&#252;r, die Geschichte des Films im Web weiter zu f&#252;hren. In Neudeutsch hei&#223;t so was jetzt crossmediale Stoffentwicklung. Darin liegt meines Erachtens ein gro&#223;es kreatives Potential, das gerade von Kunst- und Kulturprojekten aller Coulour in Verbindung mit online und mobilen Medien noch viel zu wenig genutzt wird.</p>
<h3>Die Weiterf&#252;hrung der Topper-Geschichte im Netz&#8230;</h3>
<p>Til Topper lebt und ist echt! Das war das Credo unserer Kampagne. Daf&#252;r wurde unter <a title="Til Toppers Website" href="http://www.tiltopper.de" target="_blank">www.tiltopper.de</a> eine Website f&#252;r unseren Hauptprotagonisten kreiert, die Infos zu seinen fr&#252;heren Filmerfolgen enth&#228;lt. Topper hat ein <a title="Till Topper bei Facebook" href="http://www.facebook.com/#!/3DTopper" target="_blank">Facebook-Profil</a> und twittert t&#228;glich Geschichten von den Drehschaupl&#228;tzen der Welt. Auch haben wir bei Wikipedia eine Biographie f&#252;r ihn angelegt, doch die wurde mit dem Hinweis &#8220;Unsinn&#8221; innerhalb weniger Stunden gel&#246;scht. Schade eigentlich <img src='http://www.jenniferhoffmann.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' title="Geschäftsmodelle im Web2.0: Beispiel Vertrieb von Kurzfilmen" />  Die Plots zu den fr&#252;heren Filmen, die wirklich gro&#223;artige Topper-Biographie (nachzulesen <a title="Til Topper Biographie" href="http://www.topper3.de/blog/cast-crew/biographie-til-topper/" target="_blank">hier</a>) und die t&#228;gliche Twitter-Dosis Wahnsinn von den Sets der Topper-Actionfilme werden von Drehbuchautor <a title="Florian Hawemann" href="http://www.florianhawemann.de/home/Florian_Hawemann___Autor.html" target="_blank">Florian Haweman</a> geschrieben. Den <a title="Til Topper Twitter" href="http://twitter.com/tiltopper" target="_blank">Toppertwitter</a> kann ich &#252;brigens nur w&#228;rmsten empfehlen, mir erhellt er regelm&#228;&#223;ig meinen manchmal etwas grauen Arbeitsalltag!</p>
<p>Der 3D-Dreh und die Postproduktionsphase wurden von einem kleinen Making-of-Team begleitet, das weit mehr gutes Material sammelte, als in dem 15-min&#252;tigen Making of verwendet werden konnte. Deshalb entschloss sich Produktions- und Marketingleiter <a title="Paul Andexel" href="http://www.paulandexel.com/" target="_blank">Paul Andexel</a>, daraus sogenannte Featurettes &#8211; oder auch gerne Topperettes genannt &#8211; zu bauen, die auf  <a title="Topper-Kanal auf Youtube" href="http://www.youtube.com/3DTopper" target="_blank">Youtube</a> und der <a title="Topper Website" href="http://www.topper3.de/blog/" target="_blank">Topper-Website</a> einen Blick hinter die Kulissen dieser Produktion erlauben. Mehrmals pro Woche werden Interviews oder Featurettes zu einem bestimmten Thema ver&#246;ffentlicht.</p>
<p><a title="Operation Kobra von 3DTopper bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/3dtopper/4355273443/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2677/4355273443_450cfa8523.jpg" alt="Operation Kobra" width="354" height="500" title="Geschäftsmodelle im Web2.0: Beispiel Vertrieb von Kurzfilmen" /></a></p>
<p>Regisseur <a title="Félix Koch" href="http://www.feko.net" target="_blank">Félix Koch</a> hat vor seinem HFF-Studium u.a. das Merchandising f&#252;r Bernd das Brot gemacht und somit viel Erfahrung in der Gestaltung von Plakaten etc. So stammt das gesamte Artwork f&#252;r TOPPER GIBT NICHT AUF als auch f&#252;r die fr&#252;heren Actionfilme Til Toppers aus seiner Feder. Das Drehbuch sieht am Anfang des Films eine Montagesequenz alter Topper-Filmplakate vor. Sowohl der Regisseur als auch der Hauptdarsteller haben einen Faible f&#252;r alte Actionfilmplakate und so war es ein Leichtes f&#252;r Félix, Claude-Oliver Rudolph zu einer Fotosession vor Greenscreen f&#252;r diese Intro-Montagsequenz zu &#252;berreden. Daraus ist u.a. das &#8220;Operation Kobra&#8221;-Plakat entstanden, das wir alle so gut fanden, dass wir es im Zuge der &#8220;Topper ist wirklich echt&#8221;-Kampagne drucken lie&#223;en. Mit diesen Materialien wurde dann auch die <a title="Til Toppers Website" href="http://www.tiltopper.de" target="_blank">Til Topper Website</a> best&#252;ckt.</p>
<div id="attachment_383" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-383 " title="topper_website" src="http://www.jenniferhoffmann.com/wp-content/uploads/topper_website.jpg" alt="www.topper3.de Screenshot" width="500" height="264" /><p class="wp-caption-text">www.topper3.de Screenshot</p></div>
<p>All diese Aktivit&#228;ten werden auf der <a title="Topper Website" href="www.topper3.de" target="_blank">www.topper3.de</a> Website zusammengef&#252;hrt. Hier gibt es Links zu allem zuvor genannten Content, regelm&#228;&#223;ige Blogeintr&#228;ge, <a title="Topper-Gewinnspiel" href="http://www.topper3.de/gewinnspiel/" target="_blank">Gewinnspiele</a>, aktuelle Informationen zum Fortgang der Produktion etc.</p>
<h3>&#8230; in Kombination mit klassischer Presse- und &#214;ffentlichkeitsarbeit</h3>
<p>Drei Pressemitteilungen wurden zu Topper ver&#246;ffentlicht und &#252;ber den Hochschul-Presseverteiler als auch einen eigenen Verteiler, den das Team aufgebaut hat, versendet. Die erste Mitteilung war eine Einladung zum Pressegespr&#228;ch am vorletzten Tag der Dreharbeiten mit Besuch des Sets, wo Darsteller und Crew zur Beantwortung von Fragen zur Verf&#252;gung standen und die 3D-Kameratechnik aufgebaut war. Die Resonanz war sehr positiv und etwa ein Dutzend Pressevertreter erschienen, darunter auch ein Journalist f&#252;r die ddp-Presseagentur. Dank der ddp-Meldung wurde in s&#228;mtlichen regionalen als auch vielen &#252;berregionalen Tageszeitungen und online Nachrichten-Portalen &#252;ber den Topper-Dreh berichtet. Urspr&#252;nglich war die Wahl des Drehtermins in der zweiten Novemberh&#228;lfte vor allem der Raumbelegung des gro&#223;en HFF-Studios geschuldet gewesen, wo dies der fast einzige freie Termin f&#252;r uns war. Aus Marketingsicht erwies sich dieser aber als perfektes Timing, da er &#8211; wie bereits erw&#228;hnt &#8211; nur wenige Wochen vor der AVATAR-Premiere lag und s&#228;mtliche Medien zu dem Zeitpunkt besonders sensibilisiert waren f&#252;r das 3D-Thema. Dies muss man ehrlicherweise einr&#228;umen angesichts der wirklich &#252;berw&#228;ltigenden Resonanz, die unser Projekt in den alten Medien fand &#8211; schlie&#223;lich ist Topper auch nur einer von hunderten studentischer Kurzfilme des Jahres 2009/2010.</p>
<p>Trotz dieser Einschr&#228;nkung haben wir aber auch vieles richtig gemacht bei der Pressearbeit: Wir haben ein professionelles Presskit mit allen Informationen und Bildern zusammengestellt, haben viel Arbeit in den Verteileraufbau gesteckt, hatten einen Standfotografen dabei, der die Dreharbeiten begleitet hat, so dass wir gutes Fotomaterial vom Film als auch den Filmarbeiten selbst anzubieten hatten, wir haben die Alleinstellungsmerkmale schl&#252;ssig und auch f&#252;r Laien nachvollziehbar kommuniziert.</p>
<p>Nicht unerw&#228;hnt lassen m&#246;chte ich, dass wir nat&#252;rlich nicht nur die Holzmedien mit Informationen versorgten, sondern bevorzugt auch Webseiten und Blogs, die sich auf das Thema Film spezialisiert haben. Besonders hervorzuheben ist die mittlerweile freundschaftliche Partnerschaft mit Gerold Marks von der <a title="Die Digitale Leinwand das Blog!" href="http://www.digitaleleinwand.de/" target="_blank">Digitalen Leinwand</a>, dem mit Abstand wichtigsten Blog zum Thema Kino, Digitalisierung des Kinos und 3D in Deutschland. Gerold hat uns den Kontakt zu Moviac vermittelt, hat regelm&#228;&#223;ig &#252;ber Topper berichtet &#8211; und das auch noch ausf&#252;hrlich und ohne sachliche Fehler in den Artikeln (im Gegensatz zu einigen haarstr&#228;ubenden Fehlern in der Berichterstattung mancher Tageszeitung). Mit &#252;ber 350.000 Besuchern im ersten Jahr des Blog-Bestehens ist die digitale Leinwand der wichtigste Multiplikator f&#252;r uns. Dort werden &#252;brigens anl&#228;&#223;lich des ersten Geburtstags der Digitalen Leinwand <a title="Die Digitale Leinwand das Blog!" href="http://www.digitaleleinwand.de/2010/04/29/digitaleleinwand-feiert-1-geburtstag-und-ihr-bekommt-die-3d-geschenke-3d-kino-flatrate-filmpremieren-tickets-kinogutscheine-toy-story-3d-poster-signierte-3d-dvd/" target="_blank">Karten f&#252;r die Topper-Premiere verlost</a>!</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="Félix Koch erkl&#228;rt die Welt von 3D von 3DTopper bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/3dtopper/4560557880/"><img title="Regisseur Félix Koch beim Werkstatt-Gespr&#228;ch beim Sehs&#252;chte Festival 2010" src="http://farm4.static.flickr.com/3050/4560557880_8beed67fdc.jpg" alt="Félix Koch erkl&#228;rt die Welt von 3D" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Regisseur Félix Koch beim Werkstatt-Gespr&#228;ch beim Sehs&#252;chte Festival 2010</p></div>
<p>Auch in Sachen &#214;ffentlichkeitsarbeit waren wir r&#252;hrig: Zur Berlinale 2010 gab es in einer 50-er Auflage DVDs mit einem ersten Trailer (in anaglyph 3D), &#8220;Operation Kobra&#8221; Flyer und Postkarten.  Mindestens einer vom Team war bei allen einschl&#228;gigen 3D-Veranstaltungen, die w&#228;hrend der Berlinale stattfanden, als auch bei Empf&#228;ngen, die von unseren Partnern veranstaltet wurden, anwesend und hat dort Netzwerkarbeit geleistet und das Marketingmaterial verteilt. Schon w&#228;hrend der Berlinale wurden Kontakte zu potentiellen Verleihern gesucht, der Presseverteiler erweitert etc. Auch bei allen anderen Veranstaltungen, die in der Hauptstadtregion seit Oktober letzten Jahres zu 3D stattgefunden haben, war immer mindestens einer von uns dabei. Dank der Kombination dieser Ma&#223;nahmen ist unsere Produktion mittlerweile in der Branche recht bekannt.</p>
<h3>Ausblick</h3>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="&amp;quot;Topper gibt nicht auf&amp;quot; 20 von 3DTopper bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/3dtopper/4322701925/"><img title="Setfoto mit den Hauptdarstellern Maximilian Vollmar, Anna-Maria Sturm, Claude-Oliver Rudolph" src="http://farm5.static.flickr.com/4037/4322701925_e46e27e5e4.jpg" alt="&amp;quot;Topper gibt nicht auf&amp;quot; 20" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Setfoto mit den Hauptdarstellern Maximilian Vollmar, Anna-Maria Sturm, Claude-Oliver Rudolph</p></div>
<p>Nun liegt die Deadline f&#252;r diese Blogparade vor dem Premierentermin. Deshalb kann jetzt f&#252;r Topper noch nicht berichtet werden, ob die neuen Medien erfolgreich eingesetzt werden konnten, um aus den Reihen der alten Medien einen Verleih f&#252;r Topper zu finden. Auf diesem Blog wird das Ergebnis unserer Bem&#252;hungen selbstverst&#228;ndlich nachgereicht werden! Angesichts der f&#252;r einen Kurzfilm sehr schwierigen L&#228;nge von 25 Minuten bin ich da eher pessimistisch. Da er als Vorfilm zu lang ist, w&#228;re die einzige M&#246;glichkeit eine Art &#8220;Packaging&#8221; mit anderen 3D-Kurzfilmen. Aber vielleicht schaffen wir es ja auf Moviac genug Stimmen zu erhalten, um neben der Premiere noch ein, zwei oder gar drei Vorf&#252;hrungen des Films in 3D f&#252;r ein Publikum au&#223;erhalb unserer eigenen Hochschule zu organisieren. Das w&#228;re dann tats&#228;chlich ein gro&#223;er Erfolg aus meiner Sicht! Topper ist ganz sicher ein Nischenprodukt, f&#252;r den eine Plattform wie Moviac auch nur begrenzt etwas erreichen kann. Hat man jedoch einen Film, der eine gr&#246;&#223;ere Publikumsnische bedient wie die genannten Beispiele AGE OF STUPID oder IRON SKY, dann l&#228;sst sich in Verbindung mit einer Web2.0-Kampagne und einem Portal wie Moviac sicherlich eine stattliche Anzahl von Vorf&#252;hrungen arrangieren.</p>
<p>&#196;hnliche Ans&#228;tze gibt es in der Musikbranche nat&#252;rlich schon viel l&#228;nger, aber f&#252;r Film und Kino ist das noch sehr neu und gerade im Experimentierstadium. Mir ist in Deutschland au&#223;er Topper kein anderer Film bekannt, der noch w&#228;hrend der Produktionszeit versucht hat, Stimmen f&#252;r eine Vorf&#252;hrung vor Ort in lokalen Kinos zu sammeln. F&#252;r die Mehrheit der Filmproduktionen wird das auch k&#252;nftig nicht der heilige Gral sein, aber f&#252;r spezielle Produktionen wie die unserige l&#228;sst sich damit sicherlich mehr erreichen, als in halb Berlin zu plakatieren. Von Gesch&#228;ftsmodell kann schon mal gar nicht die Rede sein. Doch fairerweise sollte man ber&#252;cksichtigen, dass das f&#252;r den Gro&#223;teil der deutschen Filmbranche gilt, die ohne massive staatliche Filmf&#246;rderung n&#228;mlich auch kein Gesch&#228;ftsmodell vorzuweisen h&#228;tte. Aber das ist eine ganz andere Geschichte&#8230; Ich f&#252;r meinen Teil w&#252;rde mich jedenfalls freuen, wenn man auf den Filmographien des Filmnachwuchses k&#252;nftig nicht nur die Festivalbeteiligungen verzeichnet finden w&#252;rde, sondern auch die durch online Voting initiierten Publikumsvorf&#252;hrungen!</p>
<p><em>Alle Bilder: Cristian Pirjol oder Benjamin Raeder f&#252;r HFF&#8221;Konrad Wolf&#8221;/ Topper gibt nicht auf! www.topper3.de<br />
</em></p>
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		<title>Topper 3D heute Abend beim Berliner Filmforum</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 09:29:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Heute Abend werden Regisseur Félix Koch, Produktions- und Marketingleiter Paul Andexel, Postproduction Supervisor S&#246;nke Kirchhof und meine Wenigkeit beim Berliner Filmforum den 3D-Kurzfilm TOPPER GIBT NICHT AUF! vorstellen. Wer sich f&#252;r die Produktion von 3D-Filmen oder aber auch innovativer Vermarktung von Filmen mit Hilfe von social media interessiert, der ist herzlich willkommen an unserem Stand. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class=" aligncenter" title="Berliner Filmforum" src="http://api.ning.com/files/gQhmoXdeyHBi3nuuiVCvJAwJASfEeq6m4pbeGlr7evBqmHNkNLzgng7ZgQ*zNfoCGeOXZrG0T4i8JwJmwUThTmg3GeZX6J-E/BFF_Logo.jpg?width=475&amp;height=129&amp;xn_auth=no&amp;type=pjpeg" alt="Berliner Filmforum" width="475" height="129" /></p>
<p>Heute Abend werden Regisseur <a title="Felix Koch" href="http://www.feko.net" target="_blank">Félix Koch</a>, Produktions- und Marketingleiter <a title="Paul Andexel" href="http://www.paulandexel.com/blog/" target="_blank">Paul Andexel</a>, Postproduction Supervisor <a title="S&#246;nke Kirchhof" href="http://www.crew-united.com/index.asp?show=memberdetail&amp;ID=47667" target="_blank">S&#246;nke Kirchhof</a> und meine Wenigkeit beim <a title="Berliner Filmforum" href="http://club.berlinerfilmforum.de/" target="_blank">Berliner Filmforum</a> den 3D-Kurzfilm <a title="Topper gibt nicht auf!" href="http://www.topper3.de" target="_blank">TOPPER GIBT NICHT AUF!</a> vorstellen. Wer sich f&#252;r die Produktion von 3D-Filmen oder aber auch innovativer Vermarktung von Filmen mit Hilfe von social media interessiert, der ist herzlich willkommen an unserem Stand. Karten gibt es noch an der Abendkasse!</p>
<p>Was: <strong>Trailer und Ausschnitte von  <a title="Topper gibt nicht auf!" href="http://www.topper3.de" target="_blank">TOPPER GIBT NICHT AUF!</a> </strong>in der Anaglyph-Version und<strong> Gespr&#228;che mit den Machern dieses  3D-Films</strong></p>
<p>Wann: <strong>Dienstag, 27.04.2010, ab 19:00 Uhr</strong></p>
<p>Wo: <strong>Berliner Filmforum im <a title="Adagio" href="http://www.adagio.de" target="_blank">Adagio</a>,  Marlene-Dietrich-Platz 1 </strong>(am Potsdamer Platz), 10785 Berlin</p>
<p>Weitere Infos: <a title="Berliner Filmforum" href="http://club.berlinerfilmforum.de/" target="_blank">hier!</a></p>
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		<title>HFF 3D-Film vorab-Pr&#228;sentation 23.04. &amp; Premierentickets zu gewinnen</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 08:33:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer</dc:creator>
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&#220;ber die erste Realfilm-3D-Produktion der HFF habe ich ja schon ein, zwei Mal berichtet. Wer interessiert ist, hat jetzt die Chance, den Film endlich zu sehen!
Im Rahmen des Studentenfilmfestivals Sehs&#252;chte, dass vom 20. bis 25. April an der HFF und im Thalia-Kino Potsdam wieder stattfindet, gibt es ein Werkstatt-Gespr&#228;ch zu 3D-Produktionen an Filmhochschulen, bei der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter" title="Topper 3D Fans" src="http://farm5.static.flickr.com/4008/4505735893_c1edb7b2bd.jpg" alt="4505735893 c1edb7b2bd HFF 3D Film vorab Präsentation 23.04. & Premierentickets zu gewinnen" width="600" /></p>
<p style="text-align: left;">&#220;ber die erste Realfilm-3D-Produktion der HFF habe ich ja schon <a title="Topper Ank&#252;ndigung" href="http://www.jenniferhoffmann.com/2010/02/17/der-erste-real-3d-film-einer-deutschen-filmhochschule/" target="_self">ein</a>, <a title="Topper-Artikel in der MAZ" href="http://www.jenniferhoffmann.com/2010/03/06/mehr-3d-effekte-als-avatar/" target="_self">zwei </a>Mal berichtet. Wer interessiert ist, hat jetzt die Chance, den Film endlich zu sehen!</p>
<p>Im Rahmen des Studentenfilmfestivals Sehs&#252;chte, dass vom 20. bis 25. April an der HFF und im Thalia-Kino Potsdam wieder stattfindet, gibt es ein Werkstatt-Gespr&#228;ch zu 3D-Produktionen an Filmhochschulen, bei der auch eine noch nicht ganz fertige Version von &#8220;Topper gibt nicht auf!&#8221; gezeigt wird (nicht ganz fertig hei&#223;t: die Farbkorrektur fehlt, das Intro ist noch nicht ganz final, der Abspann auch nicht) .</p>
<p>Was: <strong>3D-Screening &#8220;Topper gibt nicht auf!&#8221; und anschlie&#223;endes Werkstattgespr&#228;ch zur Produktion eines 3D-Films</strong></p>
<p>Wann: <strong>Freitag, 23.04.2010, 18:00 Uhr</strong></p>
<p>Wo: <strong>HFF &#8220;Konrad Wolf&#8221;, gro&#223;es Kino (Raum 1104), Marlene-Dietrich-Allee 11, 14482 Potsdam</strong></p>
<p>Weitere Infos: <a title="Sehs&#252;chte Werkstattgespr&#228;ch Topper 23.04.2010" href="http://2010.sehsuechte.de/rahmenprogramm.html#werkstattgespraech" target="_blank">hier!</a></p>
<p>Wer bei der Topper-Premiere mit Claude-Oliver Rudolph und dem gesamten Team dabei sein m&#246;chte, dem sei noch das <a title="Topper-Gewinnspiel" href="http://www.topper3.de/gewinnspiel/" target="_blank">Gewinnspiel</a> ans Herz gelegt. Da gibt es n&#228;mlich Premierenkarten zu gewinnen f&#252;r die 3D-Topper-Premiere Mitte Mai.</p>
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		<title>&#8220;Mehr 3D-Effekte als Avatar&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 15:08:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie berichtet, arbeiten Studierende der Hochschule f&#252;r Film und Fernsehen &#8220;Konrad Wolf&#8221; Babelsberg am ersten Real-3D-Film einer deutschen Filmhochschule. &#8220;Topper gibt nicht auf!&#8221; ist derzeit in den letzten Z&#252;gen der Postproduktion und wird am 26.03. seine Erstauff&#252;hrung bei der internationalen Fachkonferenz INSIGHT OUT / HFF Academy haben. Die Premiere gibt es dann im April in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Topper-Plakat" src="http://farm3.static.flickr.com/2751/4368783542_cd5c9d2bcc.jpg" alt="4368783542 cd5c9d2bcc Mehr 3D Effekte als Avatar" width="300" height="400" />Wie <a title="Topper Ank&#252;ndigung" href="http://www.jenniferhoffmann.com/2010/02/17/der-erste-real-3d-film-einer-deutschen-filmhochschule/">berichtet</a>, arbeiten Studierende der Hochschule f&#252;r Film und Fernsehen &#8220;Konrad Wolf&#8221; Babelsberg am ersten Real-3D-Film einer deutschen Filmhochschule. &#8220;Topper gibt nicht auf!&#8221; ist derzeit in den letzten Z&#252;gen der Postproduktion und wird am 26.03. seine Erstauff&#252;hrung bei der internationalen Fachkonferenz INSIGHT OUT / HFF Academy haben. Die Premiere gibt es dann im April in Berlin, genauere Infos dazu folgen.</p>
<p>Das Brancheninteresse und die Resonanz der Medien ist erstaunlich hoch f&#252;r eine studentische Kurzfilmproduktion. Gestern erschien bereits der zweite Artikel zu Topper in der <a title="MAZ Artikel zu Topper" href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11746396/60709/Im-April-hat-Till-Topper-gibt-nicht-auf.html" target="_blank">M&#228;rkischen Allgemeinen Zeitung</a>. Um nicht als komplett gro&#223;spurig dazu stehen: das &#8220;Mehr&#8221; an 3D-Effekten bezieht sich nat&#252;rlich auf den Anteil an Realfilm-3D-Aufnahmen. Avatar war ja eben zum allergr&#246;&#223;ten Teil doch aus dem Computer mit der vollst&#228;ndig in CGI-Technik erstellten blauen Welt auf Pandora. Einzig die Aufnahmen in dem Menschen-Raumschiff-Camp waren stereoskopischer Realfilm. Da hat Topper tats&#228;chlich mehr Realfilm-3D-Anteile aufzuweisen <img src='http://www.jenniferhoffmann.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' title="Mehr 3D Effekte als Avatar" /> </p>
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		<title>Der erste Real-3D-Film einer deutschen Filmhochschule!</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 10:27:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[en]Students at Germany's largest and oldest filmschool, HFF "Konrad Wolf" - my employer, have shot the first live action 3D film of a German filmschool: "Topper doesn't give up!". Topper is an 18-minute drama, for which we are currently trying to find an audience and distributor with next to no marketing budget...[de]An der Hochschule f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bb-post-separator"><strong>[en]</strong></p><div class="other-excerpt" lang="en"><p class="oe-first-child">Students at Germany's largest and oldest filmschool, HFF "Konrad Wolf" - my employer, have shot the first live action 3D film of a German filmschool: "Topper doesn't give up!". Topper is an 18-minute drama, for which we are currently trying to find an audience and distributor with next to no marketing budget...</p></div><p class="bb-post-separator"><strong>[de]</strong></p><div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img class="  " title="Topper gibt nicht auf!" src="http://www.topper3.de/blog/wp-content/uploads/3DTopper_13.jpg" alt="Filmstill Topper gibt nicht auf!" width="500" /><p class="wp-caption-text">Filmstill &quot;Topper gibt nicht auf!&quot;</p></div>
<p>An der Hochschule f&#252;r Film und Fernsehen &#8220;Konrad Wolf&#8221; Babelsberg, meinem freundlichem Arbeitgeber, haben Studierende den ersten real-3D-Film einer deutschen Filmhochschule gedreht: &#8220;<a title="Topper gibt nicht auf!" href="http://www.topper3.de" target="_blank">Topper gibt nicht auf!</a>&#8220;. Derzeit befindet sich der Film noch in der Postproduktion, morgen gibt es hoffentlich die finale Schnittsichtung.</p>
<p>Mit einem quasi nicht-vorhandenen Marketingbudget versuchen wir, ein Publikum und einen Verleih f&#252;r dieses erste Drama in 3D, einen 18-min&#252;tigen Kurzfilm, zu finden. Star des Films ist der 80&#8242;er Jahre Actionheld Till Topper, der sich gerade auf einem anstrengenden Dreh in Afrika befindet und von dort <a title="Till Topper Twitter" href="http://twitter.com/tiltopper" target="_blank">Unterhaltsames twittert</a>&#8230;</p>
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		<title>Kultursponsoring im Wirtschaftskrisenjahr: In jedem Sessel ein potentieller Kunde?</title>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 16:38:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[VW hat zwei wichtige, millionen-schwere Kultursponsoringvertr&#228;ge nicht verl&#228;ngert in diesem Jahr: mit der Berlinale, wo VW einer von 3 Hauptsponsoren war, und mit der Deutschen Oper Berlin. Von VW ist dazu wenig zu vernehmen. „In jedem Sessel sitzt ein potentieller VW-Kunde“ – so lautete noch die Sponsoringvision anno 2004. Sehen die Wolfsburger das mittlerweile grundlegend anders? Dieser Artikel analysiert die Kultursponsoring-Strategie von VW im Jahr der Wirtschaftskrise.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>VW hat zwei wichtige, millionen-schwere Kultursponsoringvertr&#228;ge nicht verl&#228;ngert in diesem Jahr: <a title="VW beendet Berlinale-Sponsoring" href="http://www.welt.de/die-welt/article3644065/Berlinale-verliert-Hauptsponsor-VW.html" target="_blank">mit der Berlinale</a>, wo VW einer von 3 Hauptsponsoren war, und <a title="VW beendet Deutsche Oper Sponsoring" href="http://www.welt.de/die-welt/article3644065/Berlinale-verliert-Hauptsponsor-VW.html " target="_blank">mit der Deutschen Oper Berlin</a>. Von VW ist dazu wenig zu vernehmen. „<a title="VW-Sponsoring anno 2004" href="http://www.welt.de/print-welt/article292928/In_jedem_Sessel_sitzt_ein_potenzieller_VW_Kunde.html " target="_blank">In jedem Sessel sitzt ein potentieller VW-Kunde</a>“ – so lautete noch die Sponsoringvision anno 2004. Sehen die Wolfsburger das mittlerweile grundlegend anders? Offizielle Antworten gibt es nicht. Aber ein Blick auf die VW-Pressemeldungen der letzten Monate zeigt, dass Kultur weiterhin gef&#246;rdert wird.</p>
<ul>
<li>+ Das &#8220;<a title="VW-Sponsoring Berliner Philharmoniker" href="https://www.volkswagen-media-services.com/medias_publish/ms/content/de/pressemitteilungen/2009/04/30/volkswagen_unterstuetzt.standard.gid-oeffentlichkeit.html" target="_blank">Europakonzert&#8221; der Berliner Philharmoniker</a>, das immer am 1. Mai an wechselnden Orten in Europa stattfindet und „weltweit von Rundfunk- und Fernsehanstalten &#252;bertragen“ wird, wie es bei VW hei&#223;t, wird zum vierten Mal in Folge von VW unterst&#252;tzt.</li>
<li>+ Der <a title="VW-Sponsoring lolas" href="https://www.volkswagen-media-services.com/medias_publish/ms/content/de/pressemitteilungen/2009/04/24/deutscher_filmpreis.standard.gid-oeffentlichkeit.html" target="_blank">deutsche Filmpreis</a>, der ironischerweise wenige Tage bevor der R&#252;ckzug vom Berlinale-Sponsoring bekannt wurde, stattfand.</li>
<li>+ Die <a title="VW-Sponsoring Musiknachwuchs" href="https://www.volkswagen-media-services.com/medias_publish/ms/content/de/pressemitteilungen/2009/03/31/karrierechancen_durch.standard.gid-oeffentlichkeit.html" target="_self">Volkswagen Soundfoundation</a> f&#246;rdert junge Bands &#8230;</li>
<li>+ und VW <a title="VW stiftet Fotografien" href="https://www.volkswagen-media-services.com/medias_publish/ms/content/de/pressemitteilungen/2009/03/13/volkswagen_ueberreicht.standard.gid-oeffentlichkeit.html" target="_blank">stiftet Fotografien</a> f&#252;r ein Kunstmuseum in Wolfsburg.</li>
</ul>
<p>Lassen sich am Beispiel VWs irgendwelche Trends zum Kultursponsoring in der Wirtschaftskrise ablesen? Ich denke schon. Jedoch muss ich einschr&#228;nken, dass ich &#252;ber die Sponsoringstrategie VWs nur spekulieren kann, da diese nat&#252;rlich nicht ver&#246;ffentlicht ist. Bei n&#228;herer Analyse zeigt sich, dass solche Vertr&#228;ge nicht verl&#228;ngert wurden, die m.E. nicht zum Image der Marke passten. VW ist weder glamour&#246;s (=&gt; Berlinale) noch bildungsb&#252;rgerlich-elit&#228;r (=&gt; Deutsche Oper Berlin). Oder wie es VW selbst formuliert in der Pressemeldung zum Sponsoring der Lolas: „Das Engagement Volkswagens beim Deutschen Filmpreis reicht weit &#252;ber den Fahrservice hinaus. Die Volkswagen Sound Foundation l&#228;dt zur Aftershow Party [...]. Zudem wird es am Abend die legend&#228;re Volkswagen Currywurst aus Wolfsburg geben.“ Abwrackpr&#228;mie, Tatortkommissare, ein paar deutsche Filmsternchen und Currywurst – das passt besser zum Golf als die Berlinale People’s Night, laut des Filmbranchenblatts Variety „<a title="Variety zum Ende des VW-Sponsorings der Berlinale" href="http://www.variety.com/index.asp?layout=festivals&amp;jump=story&amp;id=2476&amp;articleid=VR1118003019&amp;cs=1 " target="_blank">one of the fest’s hottest parties</a>“, die in diesem Jahr kurzfristig abgesagt wurde, da VW seine Unterst&#252;tzung daf&#252;r zur&#252;ckzog.</p>
<p>Was lernen wir daraus? <span id="more-94"></span>Es kommt wie immer drauf an. Passen Image des Sponsoren und der Kulturveranstaltung/-institution zueinander, wird auch weiterhin unterst&#252;tzt werden. L’Oreal hat beispielsweise seinen <a title="L'Oreal verl&#228;ngert Berlinale-Sponsoring" href="http://www.welt.de/berlin/article3189982/Sponsoring-L-Oreal-macht-weiter-und-VW-zoegert.html" target="_blank">Vertrag mit der Berlinale verl&#228;ngert</a>: „Film und    Make-up geh&#246;ren einfach zusammen, vor der Kamera ist der richtige Look    entscheidend.“   Ein Artikel mit anschaulichen <a title="Kultursponsoring im S&#252;dwesten" href="http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/kultur/mittel-gegen-die-sinnkrise--14446008.html" target="_blank">Kultursponsoring-Beispielen aus Baden </a>verdeutlicht dies ebenso. Die Kernschmelze des Finanzsystems wird also nicht automatisch zum abrupten Ende jeglichen Kultursponsorings f&#252;hren. Aber Sponsoren werden genauer pr&#252;fen, werden vermutlich mehr f&#252;r ihr Geld verlangen. Auch bei der <a title="INSIGHT OUT / HFF Academy" href="http://www.insightout-training.net" target="_blank">von mir organisierten Veranstaltung</a> war das in diesem Jahr schon zu sp&#252;ren. Es wurde nicht mehr grunds&#228;tzlich unterst&#252;tzt, weil es eine gute Veranstaltung ist und zum Produkt/Unternehmen passt. Da wurde dezidiert nach den M&#246;glichkeiten f&#252;r Verkaufsgespr&#228;che gefragt, der konkrete Gegenwert f&#252;r die Sponsoringleistung musste genauer als zuvor dargelegt werden.</p>
<p>Auch wenn das vollst&#228;ndige Versiegen der Sponsoringgelder voraussichtlich ausbleiben wird, werden es h&#228;rtere Zeiten f&#252;r alle Kulturschaffenden werden. Die &#246;ffentliche Hand wird weniger zu verteilen haben und das Beispiel VW zeigt, dass die Kultur von der Wirtschaft zwar weiterhin unterst&#252;tzt werden wird, aber nicht mehr im selben Umfang wie zuvor. Dieter Kosslick und seinem Berlinale-Team dr&#252;cke ich die Daumen, dass sie einen neuen Unterst&#252;tzer f&#252;r den Fahrservice finden werden. Welcher Autohersteller es auch sein wird, er sollte eher nach Champagner denn Currywurst schmecken&#8230;</p>
<p>Fu&#223;note: wen das Thema Berlinale-Sponsoring interessiert, der sei auch auf meinen <a title="Sternstunden des Kultursponsorings" href="http://www.jenniferhoffmann.com/2008/04/05/sternstunden-des-kultursponsorings/" target="_blank">Artikel zur Berlinale 2008</a> hingewiesen&#8230;</p>
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		<title>&#8220;Bits wollen frei sein!&#8221; Nr. 1: Republica 09</title>
		<link>http://www.jenniferhoffmann.com/2009/04/23/bits-wollen-frei-sein-nr-1-republica-09/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 19:30:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zeitnahe Besprechungen von Veranstaltungen sind meine Sache nicht und so gibt es mal wieder Wooooooochen sp&#228;ter eine kleine Nachlese zur Republica 09. Die zum ersten Digital Film (Bar)Camp in Berlin folgt in K&#252;rze.
Die Republica ist rasant von einem gem&#252;tlichen Treffen von Insidern anno 2007 zu einer auch in den „alten“ Medien viel beachteten Konferenz mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zeitnahe Besprechungen von Veranstaltungen sind meine Sache nicht und so gibt es mal wieder Wooooooochen sp&#228;ter eine kleine Nachlese zur <a title="Republica 09 Berlin" href="http://www.re-publica.de/09" target="_blank">Republica 09</a>. Die zum ersten <a title="Digital Film Camp Berlin" href="http://www.digitalfilmcamp.de/" target="_blank">Digital Film (Bar)Camp</a> in Berlin folgt in K&#252;rze.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://re-publica.de"><img title="Republica 09 Berlin" src="http://re-publica.de/09/banner/150x150_a.jpg" alt="150x150 a Bits wollen frei sein! Nr. 1: Republica 09" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">  </p></div>
<p>Die Republica ist rasant von einem gem&#252;tlichen Treffen von Insidern anno 2007 zu einer auch in den <a title="Pressespiegel Republica 09" href="http://www.re-publica.de/09/2009/04/10/pressespiegel-der-republica09/" target="_blank">„alten“ Medien viel beachteten Konferenz</a> mit 1500 Teilnehmern in diesem Jahr gewachsen. Wie bei jeder Konferenz gab es gute und grottige Vortr&#228;ge und dann noch einige echte H&#246;hepunkte (siehe Zitate, Kommentare und Linkls weiter unten).</p>
<p>Ich habe viel dar&#252;ber nachgedacht, worin der spezifische Wert dieser Konferenz besteht. Letztlich ist es wie bei allen guten Veranstaltungen dieser Art: der allergr&#246;&#223;te Wert ist die Vernetzung realer Menschen unter einem realen Dach. Bei einer Bloggerkonferenz f&#252;hrt das zu dem unterhaltsamen Ph&#228;nomen, dass man unerwartet mit Menschen an der Bar steht und diese nur anhand ihres Namensbadges als jemanden erkennt, mit dem man sich schon des &#246;fteren per Blogkommentar, Mail u.&#228;. ausgetauscht hat. Hat mehrfach zu lustigen Begegnungen gef&#252;hrt <img src='http://www.jenniferhoffmann.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' title="Bits wollen frei sein! Nr. 1: Republica 09" /> </p>
<p>F&#252;r mich v&#246;llig &#252;berraschend war das erstaunlich starke und wohlige Gef&#252;hl, sich in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten real zu tummeln, einer Gemeinschaft von Leuten, die die gleichen Interessen und Anliegen als Netzb&#252;rger haben wie icke. Wie bei jeder Gemeinschaft haben solche Versammlungen auch den Zweck, sich in den eigenen &#220;berzeugungen durch Rituale zu best&#228;rken. &#220;berspritzt formuliert: die Twitterwall und das Netbook auf dem Scho&#223; als gemeinschaftsstiftende Elemente der Blogosph&#228;re. Pl&#246;tzlich f&#252;hlt man sich zu einer kulturellen und gesellschaftlichen Avantgarde geh&#246;rig, nur weil man Creative Commons f&#252;r eine kluge Idee h&#228;lt und das Verhalten der Musik- und Filmindustrie als einschneidende Beschr&#228;nkung unserer Kultur betrachtet. Als jemand, der hauptberuflich in der Filmbranche arbeitet, ist das ein sehr widerspr&#252;chliches Gef&#252;hlt…</p>
<p>Alle Vortr&#228;ge wurden live gestreamt und k&#246;nnen auch im Nachhinein bei <a title="Videoaufzeichnungen der Republica" href="http://make.tv/republica2009" target="_blank">make.tv</a> angeschaut werden. Hier eine kleine Auswahl und ein paar Zitate von den Veranstaltungen.</p>
<p>Mein absoluter Favorit war <a title="Lawrence Lessig bei der Republica 09" href="http://make.tv/republica2009/show/18607" target="_blank">Lawrence Lessings Vortrag</a>. <span id="more-151"></span>Lessig ist einer der Begr&#252;nder der Creative Commons und hat eindrucksvoll vermittelt, wodurch die noch zarte Pflanze Netzkultur bedroht ist. Aber was hei&#223;t hier Vortrag, das war eine Performance! Der <a title="Taz-Artikel &#252;ber Lessig Vortrag." href="http://www.taz.de/1/leben/internet/artikel/1/der-guru-spricht/" target="_blank">quasi-religi&#246;se Charakter</a> dieser Performance wurde in der taz &#252;brigens sehr gut beschrieben. Als frisch bekehrte J&#252;ngerin st&#252;rmte ich sogleich vom Friedrichstadtpalast zu einer gro&#223;en Buchhandlung nur wenige Meter entfernt. Und wo fand sich Lessig&#8217;s Buch zur &#8220;Remix-Culture&#8221;? In der Rubrik &#8220;Computer f&#252;r Einsteiger&#8221; // tsetsetse // Die alten Medien kapieren es echt nicht! Zitate aus Lessigs Vortrag:</p>
<blockquote><p>&#8220;With a book, to read it, lend it to somebody, to sell it, event to sleep on a book: it&#8217;s not regulated anywhere. Just because the platform was changed [from analog to internet], suddenly all of these rights to use digital contents just as we used to use books have been taken away.&#8221; // &#8220;The war on piracy is a war of prohibition. And just like prohibition didn&#8217;t work, this war has not changed anything, peer2peer is still growing.&#8221; // &#8220;Amateurs should be free to speak, to be remixing and sharing with others.&#8221; // &#8220;A significant space of culture needs to be deregulated!&#8221;</p></blockquote>
<p>Sehr beeindruckt hat mich <a title="Vortrag Mideast Youth Network" href="http://make.tv/republica2009/show/18674" target="_blank">Esra&#8217;a Al Shafei&#8217;s Vortrag</a> &#252;ber die Arbeit des von ihr begr&#252;ndeten <a title="Mideast Youth Network" href="http://www.mideastyouth.com/" target="_blank">Mideast Youth Networks</a>. Nicht wundern, dass sie nicht in der Aufzeichnung ihres Vortrags zu sehen ist: Da Esra&#8217;a wegen ihrer Forderung nach Redefreiheit in ihrem Heimatland Bahrein immer mit einem Fu&#223; im Gef&#228;ngnis steht, bat sie darum, dass keine Bilder von ihr gemacht werden.  Und so gibt es auch von ihr an dieser Stelle einige Zitate:</p>
<blockquote><p>&#8220;The internet is the only tool that we can use to be really free! It is the only ressource allowing us to communicate with whoever we want [in bestimmten arabischen L&#228;ndern ist der Kontakt zu Israelis verboten, aber &#252;ber das Internet k&#246;nnen z.B. auch Libanesen mit Israelis sprechen].&#8221; //  &#8220;With the internet, people are fighting for human rights, for instance religious minorities. They were not able to participate in the old media, since they are state-owned or controlled, but they are now very visible on the web. These people have always been oppressed and their voices could never be hear before the internet.“ // &#8220;People use the internet to fight for their right to exist.&#8221; // &#8220;Women are the face of change in the middle east!“ // &#8220;People in the middle East are very skilled in hiding their real identities from their online identities. People there don&#8217;t think about is &#8216;facebook making money of me&#8217;. The only thing we think about is freedom of speech and we use whichever platform helps us with this issue.&#8221;</p></blockquote>
<p>Wer sich f&#252;r ihre Arbeit interessiert, sollte sich die <a title="Kampagne zur Befreiung des &#228;gyptischen Bloggers Karim aus der Haft" href="http://www.freekareem.org/" target="_blank">Free Kareem-Kampagne</a>, die <a title="Bahai Rights Kampagne" href="http://www.bahairights.org" target="_blank">Kampagne f&#252;r die Rechte der religi&#246;sen Minderheit der Bahai</a> (der <a title="Remix Persepolis" href="http://www.bahairights.org/2008/08/15/persepolis-2-safeguard-the-innocent/" target="_blank">Remix des Films <em>Persepolis</em></a> ist super!) oder <a title="Postcards for Iran" href="http://www.postcards-for-iran.org/" target="_blank">Postcards for Iran</a> anschauen.</p>
<p>Begr&#252;&#223;enswert fand ich eine kleine Diskussionsrunde mit Rangeen Horami und Oliver Passek vom <a title="Medienboard Berlin-Brandenburg" href="http://www.medienboard.de" target="_blank">Medienboard Berlin-Brandenburg</a>. Das Medienboard vergibt die Filmf&#246;rdermittel in der Hauptstadtregion und unterst&#252;tzt auch viele Veranstaltung im Medienbereich, wie z.B. auch die Republica oder die von mir organisierte <a title="INSIGHT OUT / HFF Academy" href="http://www.insightout-training.net" target="_blank">INSIGHT OUT / HFF Academy</a>. Unter dem Titel &#8220;<a title="Medienboard Panel" href="http://programm.re-publica.de/2009/events/429.de.html" target="_blank">Herausforderungen und Chancen digitaler Medienf&#246;rderung</a>&#8221; diskutierten die beiden sehr offen mit dem Publikum. Wie kann solch F&#246;rderung strukturiert werden, welche Bedarfe gibt es? Diese Fragen wurden vom Medienboard in die Runde geworfen, denn man suche selbst noch nach den Antworten und erhoffe sich von dieser Diskussion einige Anst&#246;&#223;e, wie man diese noch junge Branche unterst&#252;tzen k&#246;nne.</p>
<p>In der Kategorie &#8220;grottig&#8221; fand sich aus meiner Sicht die Diskussion mit dem provokanten Titel &#8220;<a title="Bloggerinnenpanel" href="http://programm.re-publica.de/2009/events/331.de.html" target="_blank">Wenn Frauen bloggen</a> &#8211; Warum Babykotze genau so relevant ist wie das iPhone&#8221;.  Nun bin ich erst am Ende dazu gesto&#223;en, aber da entspannte sich gerade eine Diskussion rund um die Frage, ob Frauen benachteiligt seien in der Blogosph&#228;re oder nicht. Die wurde schnell wirklich schlecht, es wurde mit dummen Klischees argumentiert (M&#228;nner vernetzen sich nur untereinander und deshalb gab es beim &#8220;Deutschen Blogger Panel&#8221; auf der Republica auch keine Frau) und keine Antwort darauf gegeben, ob Frauen nun strukturell benachteiligt sind im Netz oder nicht.  Meiner Meinung nach waren sie auf dem Holzweg: Gerade Web2.0-Technologien wie Facebook, Wordpress etc. sind mittlerweile so einfach zu bedienen und kostenfrei, dass es weder technische noch finanzielle Hindernisse gibt, sich selbst im Netz zu artikulieren, sich zu vernetzen und seine eigenen Themen auf die Agenda zu bringen. Da von struktureller Benachteiligung zu sprechen, halte ich f&#252;r v&#246;lligen Mumpitz, mittlerweile kann man doch nur noch sagen &#8220;Schuld eigene&#8221;, wer sich nicht engagiert. Wer eine etwas weniger polemische Nachlese zu diesem Thema w&#252;nscht, lese <a title="Kommentar Bloggerinnen-Panel Republica" href="http://www.news.de/medien/1216798478804/bloggerinnen-ohne-stimme.html" target="_blank">hier</a>. Auch von diesem Panel gibt es ein paar nette Zitate, beide &#252;brigens von M&#228;nnern, die etwa zu einem Drittel im Publikum vertreten waren:</p>
<blockquote><p>&#8220;Das hier ist der Zoo, um die Frauen anzugucken. Alle, die hier [auf der Republica] sind, um dar&#252;ber zu reden, was sie machen, sitzen anderswo. Die die hier sind, sind als Frauen da.“ // &#8220;Da vorne sitzen 5 interessante Frauen, warum redet ihr &#252;ber Geschlechterrollen und nicht &#252;ber die Inhalte Eurer Blogs?“</p></blockquote>
<p>Trotz dieses einen wirklich &#228;rgerlichen Panels, gibt es f&#252;r mich ein klares Fazit: sch&#246;n und spannend war&#8217;s. Die Ansammlung der Szenelegenden war wirklich beeindruckend. Auch f&#252;hle ich mich jetzt nicht mehr ganz so nerdig, ist doch auch h&#252;bsch <img src='http://www.jenniferhoffmann.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' title="Bits wollen frei sein! Nr. 1: Republica 09" />  N&#228;chstes Jahr bin ich jedenfalls wieder dabei!</p>
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		<title>Sternstunden des Kultursponsorings</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 23:40:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch wenn ich partout keinen aktuellen Aufh&#228;nger mehr finden kann, so m&#246;chte ich doch die Ergebnisse meiner Recherchen nicht in den M&#252;lleimer werfen und sie statt dessen hier versp&#228;tet zum Thema Kultursponsoring am Beispiel der Berlinale posten.
Noch mal zur Rekapitulation aus dem Sponsoringleitfaden (s&#228;mtliche Quellenangaben finden sich am Ende des Beitrags) und weil’s so ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn ich partout keinen aktuellen Aufh&#228;nger mehr finden kann, so m&#246;chte ich doch die Ergebnisse meiner Recherchen nicht in den M&#252;lleimer werfen und sie statt dessen hier versp&#228;tet zum Thema Kultursponsoring am Beispiel der Berlinale posten.</p>
<p>Noch mal zur Rekapitulation aus dem Sponsoringleitfaden (s&#228;mtliche Quellenangaben finden sich am Ende des Beitrags) und weil’s so ein feines Zitat f&#252;r diesen Artikel ist:<br />
<strong>„Sponsoren sind es, die den Gesponserten die Erreichung ihrer Ziele erm&#246;glichen. Sie verlangen als Gegenleistung den Image-Transfer. Bildlich ausgedr&#252;ckt: Wer mit aufs Bild will, der muss daf&#252;r bezahlen.“</strong></p>
<h3>Medien, Autos, Haarspray</h3>
<p><a title="Berlinale B&#228;r" href="http://www.jenniferhoffmann.com/wp-content/uploads/berlinalelogo.jpg" rel="lightbox[61]"><img src="http://www.jenniferhoffmann.com/wp-content/uploads/berlinalelogo.jpg" alt="Berlinale B&#228;r" align="left" title="Sternstunden des Kultursponsorings" /></a>Die Berlinale hatte in 2008 drei Hauptsponsoren: das ZDF, Volkswagen und L’Oréal Paris. Das ZDF als Medienpartner, in VW-Fahrzeugen wurden die Promis chauffiert und L’Oréal? Den Plakaten am Potsdamer Platz konnte niemand entgehen: Ein Foto von Penelope Cruz mit – diese Anmerkung sei erlaubt – einem schlimmen, ums Gesicht drapierten Lockenkorb, dazu eine goldene Haarspray-Dose. Alles in einem edlen schwarzen Design, betitelt als „Sternstunden der Sch&#246;nheit“.</p>
<h3>Vorbild Berlinale</h3>
<p>Die Partnerschaft zwischen der Berlinale und L’Oréal hat aus meiner Sicht, allein an den Zahlen gemessen, echten Vorbild-Charakter in Sachen Kultursponsoring:</p>
<p>Die Sponsoringeinnahmen deutscher Kulturinstitutionen belaufen sich derzeit auf 6,7% des Gesamtetats (Studie der Agentur Causales), der zu 51% aus &#246;ffentlichen T&#246;pfen finanziert wird. Meinen Berechnungen zufolge, kommen in 2008 etwa 27% der Berlinale-Einnahmen aus Sponsoring (Details: siehe Quellen am Ende). Damit sind bei der Berlinale die Einnahmen aus Sponsoring vier Mal h&#246;her als sonst im Kulturbereich &#252;blich.<br />
<a title="Estimated Berlinale Budget 2008" href="http://www.jenniferhoffmann.com/wp-content/uploads/berlinale2008-budget.jpg" rel="lightbox[61]"><img src="http://www.jenniferhoffmann.com/wp-content/uploads/berlinale2008-budget.jpg" alt="Estimated Berlinale Budget 2008" align="middle" title="Sternstunden des Kultursponsorings" /></a></p>
<p>Eine andere Studie (Agentur Pleon) zeigt, dass der Sponsor die mit dem Engagement verbundenen Ausgaben zu 74% direkt an den Sponsoren zahlt und 26% f&#252;r die Umsetzung ausgibt. Angesichts des ungew&#246;hnlich umfangreichen Ma&#223;nahmen-Pakets, das L’Oréal um die Berlinale 2008 herum geschn&#252;rt hat, w&#252;rde ich spekulieren, dass sich das Verh&#228;ltnis in diesem Fall eher umgekehrt verh&#228;lt.</p>
<h3>Was hat das Sponsoring-Paket umfasst?</h3>
<p>Was die Sponsoring-Pakete genau enthalten und wie viel sie gekostet haben– das wird nat&#252;rlich nie ver&#246;ffentlicht. Um jedoch ein Gef&#252;hl f&#252;r die Gr&#246;&#223;enordnung zu erhalten, habe ich „r&#252;ckw&#228;rts gerechnet“. Die Berlinale hat einen Gesamtetat von 17 Millionen Euro. Nach ausf&#252;hrlicher Recherche habe ich errechnet, dass die Berlinale 2008 aus Sponsoring 4,6 Millionen Euro eingenommen hat. Ich tippe, dass ich plus/minus 1 Million daneben liege. 3 Hauptsponsoren + 60 andere Sponsoren =&gt; vermutlich hat L’Oréal 1 Million Euro f&#252;r das Privileg gezahlt, Sponsor der 58. Berlinale sein zu d&#252;rfen.<span id="more-61"></span></p>
<p>Dieses Privileg beinhaltet mindestens:<br />
•	Nennung auf diversen Druckmaterialien<br />
•	Abdruck des Logos auf den Festivaltaschen &amp; -ausweisen, Lenyards.<br />
•	Zugang zu Festivalteilnehmern &amp; Besuchern: Auf der Berlinale-Website hei&#223;t es so sch&#246;n: „Der monet&#228;re und kreative Beitrag der privatwirtschaftlichen Partner erm&#246;glicht der Berlinale Jahr f&#252;r Jahr, […] den Aufenthalt der nahezu zwanzigtausend internationalen G&#228;ste w&#228;hrend des Festivals so angenehm wie m&#246;glich zu gestalten.“<br />
-&gt; F&#252;r L’Oréal hie&#223; das konkret, dass Goodie-Bags bei der Er&#246;ffnung und den Preisverleihungen verteilt wurden.<br />
-&gt; Hostessen verteilten au&#223;erdem in ausgew&#228;hlten Vorstellungen einzelne Produkte an das Publikum.<br />
-&gt; Die 20.000 verteilten Berlinale-Taschen enthielten wohl auch L’Oréal-Produkte (ich fand sie h&#228;&#223;lich und hab meine gar nicht erst angenommen).<br />
-&gt; Visagisten schminkten die Promis im VIP-Club und beim ZDF Schminkservice mit L’Oréal-Produkten. Dazu gibt es bei der <a title="Blog der Schminktante" href="http://schminktante.blogspot.com/2008/02/berlinale-2008-ein-blick-hinter-die.html">Schminktante</a> einen unterhaltsamen Beitrag, wie Jeanne Moreau keinen Abdeckstift wollte, Moritz Bleibtreu aber doch.<br />
•	Anzeigen (Au&#223;enwerbung, Berlinale-Kataloge etc.) sind hier &#252;brigens nicht enthalten. Diese wurden extra bezahlt.</p>
<h3>Welche flankierenden Ma&#223;nahmen hat der Sponsor durchgef&#252;hrt?</h3>
<p><a title="L'Oréal Schminkkubus" href="http://www.jenniferhoffmann.com/wp-content/uploads/berlinale2008_03.jpg" rel="lightbox[61]"><img src="http://www.jenniferhoffmann.com/wp-content/uploads/berlinale2008_03.jpg" alt="L'Oréal Schminkkubus" align="middle" title="Sternstunden des Kultursponsorings" /></a>Es wurde eine spezielle Kampagne entwickelt: „Sternstunden der Sch&#246;nheit“. Neben den tiefen Taschen der Media-Planer fiel vor allem der Schminkkubus auf dem Potsdamer Platz auf. Eigens gebaut anl&#228;sslich des Jubil&#228;ums des Berlinale-Sponsorings. Hier konnten sich Frauen wie sie und ich in einem der „Berlinale-Looks“ schminken lassen.</p>
<p>Noch nie habe ich eine Kampagne gesehen, die mit einem derma&#223;en &#252;ppigen Etat so um das Sponsoring-Engagement entwickelt wurde. Es gab:<br />
•	Eine d&#252;rftige <a title="Sternstunden der Sch&#246;nheit" href="https://www.loreal-sternstunden.de/">Website</a>.<br />
•	Gewinnspiele (um einen Diamanten und in Kooperationen mit anderen Berlinale-Sponsoren, z.B. Vanity Fair und TV Movie, f&#252;r einen Berlinale-Besuch).<br />
•	Anzeigen-Kampagnen in Print, TV und Au&#223;enwerbung von Januar bis M&#228;rz.<br />
•	Extra Presseveranstaltungen, z.B. f&#252;r Redakteurinnen von Frauenzeitschriften, die sich ebenfalls in den „Berlinale-Looks“ schminken lassen konnten.<br />
•	Verst&#228;rkt wurde die Kampagne noch dadurch, dass das „L’Oréal-Gesicht“ Penelope Cruz <a title="Penelope Cruz im Welt-Interview" href="http://www.welt.de/kultur/article1660533/Schoenheit_hat_mir_nicht_immer_geholfen.html">pers&#246;nlich anwesend</a> war und sie Darstellerin in einem Wettbewerbs-Film war ()</p>
<p>Nur eine Frage konnte ich mir nicht beantworten: Warum Haarspray, warum Elnett als das Produkt, das auf allen Anzeigen zu sehen war? Das einzige, was mir eingefallen ist: Wenn die Auswahl Wimperntusche, Cremetiegel, Lipgloss und Haarspray umfasst, dann ist die hohe, goldene Dose vielleicht noch das am „glamour&#246;sesten“ aussehende Objekt. Erinnert irgendwie an den Oscar (oder die Siegess&#228;ule wie Berlinale-Direktor Dieter Kosslick scherzte).</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>1.	<strong>„Wer mit aufs Bild will, …“ – der Imagetransfer:</strong> ein A-Klasse Filmfestival und eine internationale Kosmetikmarke – ein perfektes Paar. Vor allem der Schminkkubus symbolisiert aus meiner Sicht wie die Kampagne geschickt jeder Frau das Gef&#252;hl vermittelte, so glamour&#246;s und sch&#246;n sein zu k&#246;nnen wie Penelope Cruz.<br />
2.	<strong>Langfristige</strong> Partnerschaft. Bei der 58. Berlinale feierte man den 10. Geburtstag dieser Sponsoring-Partnerschaft. Die Kommunikationsziele des Sponsors &#228;ndern sich, genauso wie die Ziele des Kulturprojekts. Da muss jedes Jahr wieder neu ausgehandelt werden, wer was wie erreichen m&#246;chte und wie man das gemeinsam erreichen kann. Bei der 55. Berlinale hatte L’Oréal beispielsweise die VIP-Lounge gesponsert, daf&#252;r war in diesem Jahr Vanity Fair zust&#228;ndig. L’Oréal hat dort dieses Mal „nur“ geschminkt.<br />
3.	Das Wichtigste zum Schluss: Angesichts des millionenschweren Engagements von L’Oréal, den Ressourcen, die das Unternehmen in die Entwicklung einer Kampagne rund um das Berlinale-Sponsoring gesteckt hat, aber auch aus den Statements der <a title="Sponsoring Berlinale" href="http://www.berlinale.de/de/das_festival/business_to_business/sponsoring/index.html">Berlinale-Organisatoren </a>selbst l&#228;sst sich klar ablesen, dass Sponsoring von beiden Seiten als <strong>echte Partnerschaft</strong> verstanden wird. So soll das Schlusswort nochmals Dieter Kosslick geh&#246;ren, der sich mit folgenden Worten bei der Er&#246;ffnungs-Gala bei den &#252;ber 60 Sponsoren bedankte: „Sie k&#246;nnen sich in den n&#228;chsten Tagen hier bei der Berlinale als Mitgastgeber f&#252;hlen, denn mit Ihnen zusammen haben wir das hier aus dem Boden gestampft.“</p>
<h3>Quellen</h3>
<p>•	Bortoluzzi Dubach, Elisa; Frey, Hansrudolf: Sponsoring – der Leitfaden f&#252;r die Praxis. Bern, Stuttgart, Wien: Verlag Paul Haupt, 2002. ISBN: 3-258-06496-2. S. 19.<br />
•	Causales: <a title="Studie Agentur Causales" href="http://www.kulturmarken.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=361&amp;Itemid=31">Studie</a> zum Kultursponsoringmarkt Deutschland 2007 von der Agentur Causales.<br />
•	Sch&#228;tzung Berlinale Budget 2008: <a title="Estimate Berlinale 2008 Budget" href="http://www.jenniferhoffmann.com/wp-content/uploads/berlinalebudget.pdf">Hier</a> im Detail.<br />
•	Pleon: <a title="Studie Agentur Pleon" href="http://www.pleon.de/Studien.1166.0.html#c4451">Studie</a> Sponsoringtrends 2006 von der Agentur Pleon.</p>
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		<title>Sch&#246;ne Franzosen in einer Stadt mit Zukunft</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 07:58:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer</dc:creator>
				<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[kulturmarketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum ersten Mal verlieh der Marketing Club Berlin den M &#8211; Berlin Marketing Award (bereits Ende Februar). Da freut sich das Bloggerin Herz zun&#228;chst, denn eine Kampagne aus dem Bereich Kulturmarketing wurde mit dem Sonderpreis &#8220;M &#8211; f&#252;r die Region Berlin-Brandenburg&#8221; ausgezeichnet: die Kampagne zur Ausstellung franz&#246;sischer Meisterwerke des 19. Jahrhunderts, die das Metropolitan Museum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum ersten Mal verlieh der <a title="Marketing Club Berlin" href="http://www.marketingclubberlin.de/" target="_blank">Marketing Club Berlin </a>den M &#8211; Berlin Marketing Award (bereits Ende Februar). Da freut sich das Bloggerin Herz zun&#228;chst, denn eine Kampagne aus dem Bereich Kulturmarketing wurde mit dem Sonderpreis &#8220;M &#8211; f&#252;r die Region Berlin-Brandenburg&#8221; ausgezeichnet: die Kampagne zur Ausstellung franz&#246;sischer Meisterwerke des 19. Jahrhunderts, die das Metropolitan Museum of Art im Sommer 2007 nach Berlin schickte, w&#228;hrend daheim in New York das Museum saniert wurde.</p>
<p><a title="Die sch&#246;nsten Franzosen..." href="http://www.jenniferhoffmann.com/wp-content/uploads/dieschoenstenfranz.jpg" rel="lightbox[56]"><img src="http://www.jenniferhoffmann.com/wp-content/uploads/dieschoenstenfranz.jpg" alt="Die sch&#246;nsten Franzosen..." align="left" title="Schöne Franzosen in einer Stadt mit Zukunft" /></a>Die von Metadesign umgesetzte Kampagne unter dem sch&#246;nen Namen<strong>&#8220;Die sch&#246;nsten Franzosen kommen aus New York&#8221;</strong> war in jenem k&#252;hlen Sommer in Berlin nicht zu &#252;bersehen gewesen. &#220;berall prangten die Plakate, der eing&#228;ngige Titel, der so einen frischen Kontrast zu sonst &#252;blichen Ausstellungstiteln bildete, dazu der blau-rot-wei&#223; gestreifte Rand eines <a title="Ausstellungs-Website" href="http://www.metinberlin.org/de/home/" target="_blank">Luftpostbriefs</a>, der alle Kommunikation umrahmte. 400.000 Besucher waren erwartet worden, 680.000 kamen. Da freuten sich die Veranstalter sicherlich. Das Ziel war erreicht worden, die Kampagne war im Ged&#228;chtnis haften geblieben (fast immer ein gutes Zeichen!), mein Vater hat sie sich angesehen und den kann man ganz sicher nicht zur &#252;blichen Bildungsb&#252;rger-Klientel f&#252;r Kunstausstellungen rechnen. Da ist der Preis (und die drei anderen, die Metadesign zuvor schon damit gewonnen hatte) sicher verdient!</p>
<h3>Und doch bleibt ein saurer Nachgeschmack</h3>
<p><span id="more-56"></span> 20 Bewerber hatten sich f&#252;r den Marketing-Preis beworben &#8211; angesichts der 14-fachen Ausfertigung, in der die ausf&#252;hrlichen Unterlagen angefordert wurden, scheint mir die relativ geringe Anzahl der Bewerber nachvollziehbar. Wie der <a title="Tagesspiegel-Artikel" href="http://www.marketingclubberlin.de/pdf-mcb/presse/080223_tagesspiegel_maward.pdf" target="_blank">Tagesspiegel </a>zu Recht kritisch anmerkte, halten die Veranstalter es nicht f&#252;r problematisch &#8220;dass beide Gewinner wie auch die drittplatzierte BSR, auch zu den Sponsoren des Preises geh&#246;ren&#8221;. Metadesign, der Gewinner des Sonderpreises f&#252;r das beste Standort-Marketing war Mitglied der Jury. Beim Recherchieren konnte ich keine Begr&#252;ndung der Jury finden, warum nun wer welche Preise wirklich verdient hatte. Nur ein paar lapidare Interview-Statements in der Tagespresse gibt es dazu. Da riecht doch was faul, oder?</p>
<p>Wenn wir uns dieser Tage also <strong>&#252;ber den Standort freuen</strong> wollen, so suchen wir besser nach einem anderen Freudenquell. Doch es findet sich noch einer: Das <a title="fdi Magazine" href="http://www.fdimagazine.com/news/fullstory.php/aid/2313/European_Cities___Regions_of_the_Future_2008_09.html" target="_blank">fdi magazine</a> (eine Fachpublikation der Financial Times Gruppe zum Thema Auslandsinvestitionen oder auch Foreign Direct Investments, kurz FDI) f&#252;hrt j&#228;hrlich eine Studie durch, welche Europ&#228;ischen St&#228;dte und Regionen f&#252;r ausl&#228;ndische Investoren am interessantesten sind. Und siehe da: Berlin landete im St&#228;dteranking auf Platz 3, direkt hinter London und Paris. Es lohnt sich, sich diese Rankings mal <a title="fdi Magazine study" href="http://fdimagazine.com/cp/10/FDI_052-055_0208-2.pdf" target="_blank">im Detail</a> zu Gem&#252;te zu f&#252;hren.</p>
<p>Leipzig war gleich in mehreren Kategorien gut platziert. Die f&#246;derale Bundesrepublik hatte sehr zu meinem Erstaunen keine einzige Region und auch kein Bundesland im Ranking der Top Regionen. Daf&#252;r fand sich aber im Ranking der St&#228;dte, die f&#252;r FDI am attraktivsten sind, nach Leipzig und Berlin &#8211; Flensburg. Flensburg? Die Begr&#252;ndung daf&#252;r w&#252;rde mich wirklich interessieren! Einige Erwartungen wurden erf&#252;llt, die einen zugleich traurig machen: Die Top 10 der kosten-effektivsten St&#228;dte waren allesamt aus Osteuropa (offensichtlich wird dort noch immer f&#252;r wenig Geld gearbeitet), gleichzeitig waren osteurop&#228;ische St&#228;dte bis auf Tallin und Bratislava nur selten in einer der anderen Kategorienvertreten. Aus meiner Sicht der sch&#246;nste Teil des Rankings: Platz 4 f&#252;r Berlin f&#252;r &#8220;Best Human Resources&#8221;. Dank des geballten Talents in der Hauptstadt wird es also hoffentlich auch in Zukunft die eine oder andere gute Kulturmarketing-Kampagne geben &#8211; egal, wer die Preise daf&#252;r ausw&#228;hlt.</p>
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